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Coast to Coast - Meet the Oceans 2009



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Tesselaarsdal

Die Geschichte von Tesselaarsdal ist eigentlich schnell erzählt. Johannes Jacobus Tesselaar, Sohn eines deutschen Einwanderers, wurde einer der ersten Landbarone im Overberg. Als Anerkennung für seine Leistungen als Leutnant der Kap Kavallerie bekam er die Farmen Steenboksrievier und Hartebeesrivier südlich von Caledon zugesprochen. Später kaufte er noch einige Farmen dazu. Tesselaar war ein sehr erfolgreicher Farmer und im Jahr 1797 hatte er eine gehörige Anzahl an Sklaven, eine Menge Pferde, Rinder und Schafe beisammen. Er beschäftigte sogar einen eigenen Wagenbauer, um seine verschiedenen Farmen mit Fahrzeugen zu versorgen. Tesselaar heiratete zwar im Jahr 1775, die Ehe mit Alida van der Heyde blieb aber kinderlos. Er hinterliess 1811 seine Farmen mit Ausnahme der Farm Hartebeesrivier seinen beiden Neffen. Hartebeesrivier wurde unter den neun Sklaven Tesselaar’s aufgeteilt. Glaubt man den Nachkommen der Erben, die heute noch in Tesselaarsdal leben, waren sie alle illegitime Nachkommen des Johannes Tesselaar. Die Farm Hartebeesrivier war gross genug, so dass jeder der Erben sich ein eigenes Haus darauf bauen konnte, weit genug weg von den Feldern der Farm. Später wurde der Ort vom Postbeamten in Tesselaarsdal umbenannt, da es noch eine weitere Farm namens Hartebeesrivier in der Gegend gab. Eigentlich ist es ja auch gar keine richtige Gemeinde, nur eine Ansammlung von Gehöften. Erst 1992 bekam Tesselaarsdal einen Wasseranschluss und Elektrizität. Anfang des 20. Jahrhunderts waren sowohl eineholländisch-reformierte als auch eine anglikanische Kirche gebaut worden  und auch eine Grundschule. Leider war der Umfang der Ländereien für manche der Anwohner zu klein, um davon leben zu können und so wurden Teile des Ortes an Immobilienhändler verkauft. Kurz vor dem Ortseingang wird die Geschwindigkeit auf 80 begrenzt.   Durch   den  Ort führt  eine breite, geteerte Straße, die meist nur für Versammlungen der wenigen Einwohner genutzt wird. Sonntags Mittags ist sie wie leergefegt. Es gibt einige gut gepflegte Anwesen, die man soweit vom nächsten grösseren Ort nicht erwartet hätte. Auch heute noch leben einige der Nachkommen Tesselaars dort.Fuhren die Einheimischen in früheren Zeiten aus Tesselaarsdal nach Stanford oder nach Hawston zum Urlaub machen oder mit Pferd und Wagen nach Caledon, um Handel zu treiben, besitzen heute Stadtmenschen viele der  Häuser in Tesselaarsdal, um darin die Ferien zu verbringen. Geben Sie Tesselaarsdal heute bei Google ein, bekommen Sie erstmal einige Seiten mit Angeboten von Immobilienmaklern, zum Grossteil werden Ihnen Smallholdings angeboten, übersetzen kann man den Begriff am  besten  mit Parzelle. Um die Farmen der Tesselaars ranken sich viele Geschichten, so wurde z. B. auf der Farm Donkiespad, die dem Neffen Jan gehört hatte, immer wieder ein schreiendes Kind gehört. Die Ehe des Jan Tesselaar war kinderlos gewesen, seine Frau war zänkisch und mit nichts zufrieden, was er tat und verliess irgendwann einfach die Farm. Ein späterer Käufer der Farm, Thys de Viliiers, war durch das Kindergeschrei mit seinen Nerven völlig am Ende und ließ das ganze Grundstück umgraben, bis das Skelett eines Kindes zu Vorschein kam. Das Kind bekam  eine ordentliche Beerdigung und fortan war Ruhe auf Donkiespad eingekehrt. Solche Spukgeschichten sind in Südafrika sehr populär, sie werden gerne erzählt. Mancherorts  werden  Spuktouren veranstaltet. Die Geschichte vom Fliegenden Holländer hat wohl schon jeder irgendwann gehört, sie hatte ihren Ursprung in Südafrika. Lesen Sie hier weiter über die Spooks-Touren und über das sagenumwobene Schiff , die Flying Dutchman ..............

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