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Elim ist eine ehemalige Missionsstation mit ca. 1000 Einwohnern, die größtenteils in reetgedeckten und traditionellen Häusern leben. Die Gemeinde wurde 1824von deutschen Ordensbrüdern der Herrnhuter Brüdergemeine ( der Moravian Church ) unter der Leitung von Hans Peter Walbeck, auf dem Gebiet der Farm Vogelstruiskraal gegründet. Der Name leitet sich ab von einer Oase im Alten Testament mit 12 Wasserquellen und wurde aufgrund der guten Wasserversorgung ausgewählt. Die Bewohner kamen aus der moravischen Gemeinde Genadendal, dort wurde der Platz zu klein.
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Die Gemeinschaft spielt auch heute noch eine sehr große Rolle im Leben der Dorfbewohner, die Kirchengemeinde regelt noch immer das alltägliche Leben und dadurch gibt es keine Kriminalität.
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Die Kirche wurde 1835 im Zentrum des Ortes gebaut. Sie hat als weltweit einzige Kirche an beiden Giebeln Zifferblatt und Zeiger, aber nur ein Gestänge Die Herrnhuter Uhr soll es seit 1764 geben. Sie befand sich ab dieser Zeit in einem alten Herrnhutgebäude in Deutschland. 140 Jahre später wurde die von der Stadt Herrnhut geerbte Uhr der Gemeinde Elim übergeben und in der Kirche eingebaut.
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Zum sonntäglichen Gottesdienst, der von 10 bis 11 Uhr dauert, sind auch Gäste gerne gesehen und wie noch vor wenigen Jahren üblich, müssen Frauen und Männer heute nicht mehr getrennt sitzen.
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Eine Besonderheit ist die schlichte weiße Einrichtung der Kirche ohne jeglichen Pomp und ohne Kreuz. Auch sitzen farbige und weiße Gemeindemitglieder nebeneinander in den Reihen.
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Bei unserem Besuch Anfang 2008 wurde der Gottesdienst von einer Frau gehalten. Frauen als Gemeindeoberhaupt sind in der moravischen Kirche keine Seltenheit. Es gab 2 Kollekten, beeindruckend war der Gesang, der mit einem Profichor durchaus mithalten kann. An Ostern treffen sich in jedem Jahr Gemeindemitglieder aus der ganzen Welt in Elim zum Ostergottesdienst.
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Die Jugend wandert aber wie überall in den Dörfern ab, denn für sie gibt es kaum Beschäftigung. Dennoch wachsen die Kinder in Elim, auch wenn es teilweise sehr einfach aussieht, in einer sicheren Umgebung auf, in der man sich mit den bescheidenen Mittel um sie kümmert.
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Ein gutes Beispiel ist die örtliche Bibliothek, sie befindet sich in der Ortsmitte nicht weit entfernt von der Kirche.
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Ebenso in der Ortsmitte befindet sich Südafrikas einzigstes Sklavendenkmal, es wurde 1838 erbaut.
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Bis Ende 2007 gab es in Elim einen deutschen Metzger, der die Region mit deutscher Wurst versorgte, anscheinend rechnete es sich nicht mehr, denn die Metzgerei ist seitdem geschlossen, der Metzger ist umgezogen nach Kapstadt.
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Dagegen existiert die Bäckerei immer noch, für 0,40 € Cent bekommt man täglich frisches, leckeres Brot. Die Bäckerei ist etwas versteckt, es lohnt sich aber, sie zu suchen. Direkt danach erreichen Sie die Wassermühle, die größte noch arbeitende ihrer Art in Südafrika.
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Die Wassermühle ist mit eines der ältesten Gebäude der Gegend. Das hölzerne Rad stammt wohl aus Deutschland. In der Mühle gibt es ein kleines Museum mit Café.
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Die Arbeitslosigkeit in Elim ist im Vergleich zum übrigen Land sehr gering, mit ein Grund dafür ist die Tatsache, dass 80 % der Mä nner als Dachdecker, die sogenannten Roof Thatcher, arbeiten. Diese Spezialisten reisen im ganzen Land herum und bauen Reetdächer auf alte und neue Häuser. Laufen Sie ruhig einmal durch das ganze Dorf, es ist nicht sehr groß und Sie werden von den meist älteren Bewohnern freundlich, aber sehr zurückhaltend begrüßt.
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Entlang der Dorfstraße findet man Häuser in allen Farben....
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..... in allen möglichen Stilen und Größen .....
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.... manchmal von Blumen und Bäumen umgeben.....
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.... und wenn es nur ein oder zwei Blumentöpfe sind.
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Die meisten Haustüren stehen offen, auch das ärmlichste Haus ist bewohnt, auch wenn es oft nicht so aussieht.
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Überall findet man Zeugnisse des Glaubens der Einwohner, vielfach findet man die auch in Deutschland zur Weihnachtszeit sehr beliebten Herrnhuter Sterne.
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Mit noch so geringen Mitteln wird versucht, das Zuhause wohnlich zu gestalten.
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Lesen Sie hier weiter über Elim, seine Geschichte und das einzigartige Elim-Heim für schwer- und mehrfachbehinderte Kinder
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