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Coast to Coast - Meet the Oceans 2009



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Arniston - der Slipway - Fischfang ohne Hafen

Arniston Slipway
cape-agulhas

Fischer in Arniston - ein hartes Los:

Die Fischer in Arniston mussten schon immer etwas mehr arbeiten als ihre Kollegen z.B. in Struisbaai oder Hermanus. Denn es gibt kein richtiges Hafenbecken, sondern nur die sogenannte Slipway. Mit einem Traktor, der öfter einmal zu großen Teilen im Wasser steht und dementsprechend verrostet ist, und über eine Umlenkrolle werden die Boote an Land gezogen.

Wir haben das Schauspiel an einem Nachmittag im Januar 2008 betrachtet, in der High Season sozusagen. High Season bedeutet, dass 40 - 50 Menschen am Strand sind, statt 10 - 15 wie sonst!

- 12:43 - das Fischerboot passiert die Bake mit dem Kreuz -

Picture (c) BeeTee

- Die Menschen schwimmen im Wasser ringsherum und lassen sich vom Treiben nicht beeindrucken -

Picture (c) BeeTee

- Im Gegenteil, sie stehen auf der Slipway und halten ein Schwätzchen -

Picture (c) BeeTee

- 12:46 -

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- nun wirds ernst - Schiff am Haken -

Picture (c) BeeTee

- jetzt wirds ernst mit der ....

Picture (c) BeeTee

- wörtlich übersetzt heißt Stay Clear zwar
“Aufenthalt fei”,
aber ob das wirklich so gemeint ist ? -

Picture (c) BeeTee

- um 12:48 ist die Aktion fast beendet -

Picture (c) BeeTee

- bis ich den Hafen umrundet hatte und im Hafengelände drin war, war er schon verkauft -

Picture (c) BeeTee

- und dreht ab in Richtung Slipway -
- die beiden Striche hinter dem Boot sind Schnochler -

Picture (c) BeeTee

- 6 Mann im Boot und noch einer an Land -

Agulhas 2 28.12.2007 391

- alle Mann von Bord -

Picture (c) BeeTee

 - die ersten Bestellungen werden abgegeben -

Picture (c) BeeTee

- zum Glück übernimmt die Winde die Hauptarbeit -

Picture (c) BeeTee

..... Bestellung fürs Abendessen  -

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- man beachte das Schuhwerk des Herrn mit der Tüte -

Picture (c) BeeTee

- leider gab es nur wenige Kilo Fisch -

Picture (c) BeeTee

Die Geschichte klingt zwar lustig, sie hat aber einen traurigen Hintergrund. Nur wenige Seemeilen vor der Küste Südafrikas herrscht reger Verkehr. Riesige Schiffangfabriken der Koreaner oder Japaner fangen den kleinen Fischerbooten das meiste vor der Nase weg. Von ein paar Rand Einnahmen müssen nicht nur die Männer, die auf dem Schiff waren, und die die im Hafen geholfen haben ernährt werden, sondern auch noch deren Familien. Glücklich ist, wer ein Häuschen in Kassiesbaai hat und geschäftstüchtig genug ist, den Touristen die Türe zu öffnen und einige Andenken oder Getränke und ein paar Stücke Kuchen zu verkaufen.

Wen wundert es, wenn die Kriminalität im Land steigt und die Zahl der Diebstähle zunimmt ?
Uns bestimmt nicht. Wenn man sieht unter welchen Bedingungen die Menschen leben, wundert man sich eher, weshalb die Zahlen so niedrig sind!
Gegen Abend, nachdem wir wieder zurück aus der Höhle waren, der Ort den Namen Waenhuiskrans verdankt, gelang uns von der Klippe aus noch das Bild des Traktors, wie er mitten im Wasser steht.....

Die beste Karte für Arniston und Umgebung:

The Maps


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