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Agulhas, L’Agulhas, Cape Agulhas und der südlichste Punkt Afrikas ........
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Die südlichste Stadt Afrikas ist eigentlich ein Städtchen und hat 2 absolute Highlights zu bieten, die man gesehen haben muss, zum einen natürlich das eindrucksvolle, zweitälteste noch arbeitende Lighthouse in Südafrika, zum anderen den südlichsten Punkt Afrikas, an dem sich indischer und atlantischer Ozean treffen. Viele glauben, der südlichste Punkt läge bei Kapstadt, doch er befindet sich hier ( 34°49'58’’ Süd - 20°00'12’’ Ost ) im Overberg, nur 1 km vom Lighthouse entfernt. Zu erreichen ist der Southernmost Tip of Afrika entweder zu Fuss oder über eine neu hergerichtete Gravel Road. An Feiertagen ist jedes Plätzchen an der Küste belegt mit einheimischen Familien zum obligatorischen Braai, dem landestyischen Grillen.
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Erst ab 1936 gab es im Lighthouse Elektrizität, vorher wurde das Feuer ( bis 1905 ) mit dem Fett von Fettschwanzschafen und danach mit Öl betrieben. Zwischen 1983 und 1988 wurde es das Lighthouse grundlegend saniert. Direkt im Gebäude befindet sich das einzigste Lighthouse-Museum Südafrikas mit einer unglaublich umfangreichen Sammlung an Artefakten und Bildern von Leuchttürmen aus aller Welt.
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Das Lighthouse dominiert natürlich den gesamten Ort. Es gibt neben einer Anzahl weiterer Unterkünfte einen kleinen Camping- und einen Caravanplatz. Wie überall im Overberg sind diese zu bestimmten Zeiten, wie über Weihnachten und Ostern ausgebucht, zu anderen Zeiten sind sie wie leergefegt.
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Erwähnenswert sind auch die Khoi-San Fischfallen gleich unterhalb des Southermost und der nahegelegene Tidal Pool, in welchem man unabhängig vom Gezeitenstand und ganz sicher vor Haien und scharfen Felsen schwimmen kann.
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Fahren Sie nun wieder aus dem kleinen Örtchen Agulhas hinaus Richtung Struisbaai, fahren Sie am Spookdraai Trail entlang, der sich rechter Hand am Berg entlang schlängelt. Es gibt schaurige Geschichten, die von über die Strasse rollenden Köpfen erzählen.
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Spukgeschichten sind weit verbreitet in Südafrika. Fährt man aber hier am Abend an der Küste entlang, kann man verstehen, wie diese Geschichten entstanden, denn es herrscht eine beinahe außerirdische Stimmung.
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Am Cabo das Agulhas - dem Nadelkap (es wurde bereits 1487 von portugiesischen Seefahrern so genannt) sanken über 140 Schiffe und tausende Menschen starben in den Fluten. Erbaut wurde das Lighthouse 1847 - 1848 auf Land, welches der Grundbesitzer Michiel van Breda 1836 der Gemeinde dafür überlassen hatte.
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Für den Namen Nadelkap gibt es verschiedene Erklärungen, zum einen die wilden Felsformationen, die an Nadelspitzen erinnern, zum anderen die unerklärliche Abweichung der Kompassnadel. Erbaut wurde es mit Muschelkalk aus der Gegend von Elim nach dem Vorbild des Leuchtturmes von Alexandria.
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Die Turmbesteigung ist ein kleines Abenteuer, der Blick von oben entschädigt aber allemal für die Mühe. Lassen Sie sich ruhig den Wind um die Ohren wehen und schauen Sie Richtung Südpol..... Bis zur Antarktis kommt dann nichts mehr ausser den meist stürmischen Wellen.
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Trinken Sie danach einen Café im gemütlichen Lighthouse Restaurant direkt im Lighthouse und besuchen Sie die Tourist Information direkt beim Parkplatz, bevor Sie zum Southernmost Tip of Africa fahren.
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2 - 3 km nach dem Southernmost Tip of Africa weiter entlang der Strasse nach Suiderstrand liegt das jüngste Opfer des stürmischen Ozeans, die Meisho Maru, ein japanischer Frachter, der 1982 dort strandete. Nur noch ein kleiner Teil des ehemals imposanten Wracks ist heute zu sehen.
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Zurück nach Agulhas ( die Strasse nach Suiderstrand ist eine Sackgasse ) können Sie direkt nach der Ausfahrt aus dem Lighthousegelände rechts abbiegen Richtung Ozean.
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Hier finden Sie das Southermost, Afrikas südlichstes B&B, es wurde 1929 ursprünglich durch die Famile van Breda als Ferienhaus erbaut. Man erzählt sich in Agulhas die Geschichte, dass die Familie bei jedem Ausflug Kalk und Steine von der Farm ( Zoetendals Vlei oder Vallei ) mitnahm und so ein Zimmer nachdem anderen anbaute.
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