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Coast to Coast - Meet the Oceans 2009



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Agulhas, L’Agulhas, Cape Agulhas
           und der südlichste Punkt Afrikas ........

Picture (c) BeeTee - where the oceans meet - hier treffen sich Atlantik und indischer Ozean

Die südlichste Stadt Afrikas ist eigentlich ein Städtchen und hat 2 absolute Highlights zu bieten, die man gesehen haben muss, zum einen natürlich das eindrucksvolle, zweitälteste noch arbeitende Lighthouse in Südafrika, zum anderen den südlichsten Punkt Afrikas, an dem sich indischer und atlantischer Ozean treffen. Viele glauben, der südlichste Punkt läge bei Kapstadt, doch er befindet sich hier ( 34°49'58’’ Süd - 20°00'12’’ Ost ) im Overberg, nur 1 km vom Lighthouse entfernt. Zu erreichen ist der Southernmost Tip of Afrika entweder zu Fuss oder über eine neu hergerichtete Gravel Road. An Feiertagen ist jedes Plätzchen an der Küste belegt mit einheimischen Familien zum obligatorischen  Braai, dem landestyischen Grillen.

Erst ab 1936 gab es im Lighthouse Elektrizität, vorher wurde das Feuer ( bis 1905 ) mit dem Fett von Fettschwanzschafen und danach mit Öl betrieben. Zwischen 1983 und 1988 wurde es das Lighthouse grundlegend saniert. Direkt im Gebäude befindet sich das einzigste Lighthouse-Museum Südafrikas mit einer unglaublich umfangreichen Sammlung an Artefakten und Bildern von Leuchttürmen aus aller Welt.

Picture (c) BeeTee - Blick vom Lighthouse auf Agulhas

Das Lighthouse dominiert natürlich den gesamten Ort. Es gibt neben einer Anzahl weiterer Unterkünfte einen kleinen Camping- und einen Caravanplatz. Wie überall im Overberg sind diese zu bestimmten Zeiten, wie über Weihnachten und Ostern ausgebucht, zu anderen Zeiten sind sie wie leergefegt.

Picture (c) BeeTee - Blick auf Agulhas von Struisbaai kommend

Erwähnenswert sind auch die Khoi-San Fischfallen gleich unterhalb des Southermost und der nahegelegene Tidal Pool, in welchem man unabhängig vom Gezeitenstand und ganz sicher vor Haien und scharfen Felsen schwimmen kann.

Picture (c) BeeTee - Tide Pool und Khoi San Fischfallen am Cape Aghulas

Fahren Sie nun wieder aus dem kleinen Örtchen Agulhas hinaus Richtung Struisbaai, fahren Sie am Spookdraai Trail entlang, der sich rechter Hand am Berg entlang schlängelt. Es gibt schaurige Geschichten, die von über die Strasse rollenden Köpfen erzählen.

Picture (c) BeeTee - Spookdraai

Spukgeschichten sind weit verbreitet in Südafrika. Fährt man aber hier am Abend an der Küste entlang,  kann man verstehen, wie diese Geschichten entstanden, denn es herrscht eine beinahe  außerirdische Stimmung.

Picture (c) BeeTee - Lighthouse Agulhas
cape-agulhas
Picture (c) BeeTee - Ortsschild von L'Agulhas - the Southernmost Tip of Africa

Am Cabo das Agulhas - dem Nadelkap (es wurde bereits 1487 von portugiesischen Seefahrern so genannt) sanken über 140 Schiffe und tausende Menschen starben in den Fluten. Erbaut wurde das Lighthouse 1847 - 1848 auf Land, welches der Grundbesitzer Michiel van Breda 1836 der Gemeinde dafür überlassen hatte.

Picture (c) BeeTee - Randung am Atlantik beim Cape Agulhas

Für den Namen Nadelkap gibt es verschiedene Erklärungen, zum einen die wilden Felsformationen, die an Nadelspitzen erinnern, zum anderen die unerklärliche Abweichung der Kompassnadel. Erbaut wurde es mit Muschelkalk aus der Gegend von Elim nach dem Vorbild des Leuchtturmes von Alexandria.

Picture (c) BeeTee - das Lighthouse von Cape Agulhas - Detail

Die Turmbesteigung ist ein kleines Abenteuer, der Blick von oben entschädigt aber allemal für die Mühe.  Lassen Sie sich ruhig den Wind um die Ohren wehen und schauen Sie Richtung Südpol..... Bis zur Antarktis kommt dann nichts mehr ausser den meist stürmischen Wellen.

Picture (c) BeeTee - der Atlantik vor Agulhas

Trinken Sie danach einen Café im gemütlichen Lighthouse Restaurant direkt im Lighthouse und besuchen Sie die Tourist Information direkt beim Parkplatz, bevor Sie zum Southernmost Tip of Africa fahren.

Picture (c) BeeTee - Wrack der Maisho Maru zwischen Agulhas und Suiderstrand

2 - 3 km nach dem Southernmost Tip of Africa weiter entlang der Strasse nach Suiderstrand liegt das jüngste Opfer des stürmischen Ozeans, die Meisho Maru, ein japanischer Frachter, der 1982 dort strandete. Nur noch ein kleiner Teil des ehemals imposanten Wracks ist heute zu sehen.

Picture (c) BeeTee - am Nadelkap Cabo das Agulhas

Zurück nach Agulhas ( die Strasse nach Suiderstrand ist eine Sackgasse ) können Sie direkt nach der Ausfahrt aus dem Lighthousegelände rechts abbiegen Richtung Ozean.

Picture (c) BeeTee- Sothernmost

Hier finden Sie das Southermost, Afrikas südlichstes B&B, es wurde 1929 ursprünglich durch die Famile van Breda als Ferienhaus erbaut. Man erzählt sich in Agulhas die Geschichte, dass die Familie bei jedem Ausflug Kalk und Steine von der Farm ( Zoetendals Vlei oder Vallei ) mitnahm und so ein Zimmer nachdem anderen anbaute.

Picture (c) BeeTee - Abend am Cape Agulhas

  Wo sich die zwei Ozeane wirklich treffen:



Two Oceans meet hereDie internationale hydrgrafische Organisation ( IHO ) beschreibt so die westliche Grenze des indischen Ozeans: Von der Küste des antarktischen Kontinents nordwärts am 20° E entlang zum Cape Agulhas ( 34°50’S – 20°00’E ). Auch die südafrikanische Marine legt die Grenze des Atlantiks und des indischen Ozeans exakt auf den 20. Längengrad.
Wer zum Cape Point oder zum Cape of Good Hope reist, in der Hoffnung, den Punkt zu sehen, an dem sich indischer und atlantischer Ozean treffen, der irrt und er muss noch ein wenig weiter in den Süden reisen. Der kalte Benguela-Strom ( Atlantik ) und der warme Agulhas-Strom ( Indischer Ozean ) treffen sich, wie man auf dem Satellitenbild gut sehen kann, direkt vor dem Cape Agulhas.  Aus werbetechnischen Gründen wird von Cape Town aus natürlich der Cape Point als der fälschlicherweise Southernmost Point bezeichnet. Auf mindestens 800.000 zahlungskräftige Besucher im Jahr verzichtet man halt nur ungern ..... 

Die beste Karte für Cape Agulhas und Umgebung:

The Maps


Größere Kartenansicht

 

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