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Andreas schrieb uns, wir sollten ihn doch besuchen, und da die Angelegenheit mit dem Container schon ziemlich zeitaufwändig gewesen war, beschlossen wir, ihn in Südafrika zu besuchen und uns ein bisschen von ihm durchs Land kutschieren zu lassen. Wir buchten buchten zwei Flüge von Frankfurt über Istanbul und Johannesburg nach Kapstadt. Etwas verschwitzt und übermüdet wurden wir von Andreas pünktlich abgeholt und ins eine Stunde vom Airport Kapstadt entfernte
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Weingut Vergelegen “geschleppt”. Immerhin waren wir mit Turkish Airlines (THY) 17 Stunden in diversen Fliegern unterwegs gewesen. Wir dachten, naja, der spinnt halt ein bisschen, Andreas erzählte was von furchtbar grossen Entfernungen und dass wir da gleich hin müssten, denn ansonsten wäre die Entfernung zu gross für einen weiteren Ausflug ..... Wir hatten ja eigentlich einen Plan, wohin wir überall wollten. So schauten wir uns das Weingut an, aßen unsere Snacks und tranken etwas Wein.
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Bereits beim Warten auf das Essen fing ich an, zu fotografieren. Nicht nur das Weingut, auch die Farben der vielen verschiedenen Blüten faszinierten mich völlig. Ich fotografiere seit über 20 Jahren, aber solch intensive Farben hatte ich noch nie erlebt. Diese drei Fotos entstanden innerhalb einer Stunde, es folgten noch weitere 13.000. Davon einige hundert nur mit Blüten. Ach ja, die Orte und Parks, die wir besuchen wollten, sahen wir erst bei unserem 2. Aufenthalt......
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2 Aufenthalte und 10.000 km später mussten wir ihm recht geben, was die Entfernungen angeht, Südafrika ist ein riesiges Land, nur als Beispiel die Entfernung von Kapstadt bis zur Grenze von Simbabwe beträgt über 1900 km, die Strecke von Basel nach Rügen 600 km. Dazu kommt außerdem, dass man die Autobahnen Südafrikas nicht mit den europäischen vergleichen kann. Wir blieben zweieinhalb Wochen in Südafrika und kamen nur kurze Zeit später, im Januar 2008, zurück, nun blieben wir fast sechs Wochen. Wir fuhren diesmal alleine umher, aber immer noch mit einem Kleinwagen. Doch der Afrika-Virus hatte uns da schon längst gepackt. Wir waren uns schnell einig, im September (2008) sind wir wieder da. Wir mieteten uns nach kurzem Suchen für September eine Wohnung in Struisbaai und verbrachten den Rest der Zeit damit, im Overberg und in den Winelands umherzufahren und mögliche Touren für Touristen für spätere Angebote auszuprobieren. Denn wir wollen später auch von irgend etwas leben können im südlichen Afrika.
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Schon bald kam die Erkenntnis, dass Südafrika lange nicht so gefährlich ist, wie es unser Freund Andreas immer erzählte. Wir waren bei unserem ersten Aufenthalt mit Andreas als Fahrer mit einem Affenzahn und viel zu schnell und mit fest verschlossenen Fenstern und Türen durch Cape Town gefahren Dieses mal trauten wir uns, auch in Somerset West auszusteigen und in Ruhe Fotos von den Bergen am Sir Lowry’s Pass zu machen.
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Innerhalb nur weniger Minuten ändert sich hier das Wetter, wie eine Daunendecke fallen die Wolken über den Pass und die kleinen Schäfchenwolken sind im Nu verschwunden. Vor dem Pass, über Kapstadt ist es oft wolkenlos schön, am Pass dann wechselt das Wetter und es regnet. Nicht umsonst sind im nächsten Ort nach dem Pass, in Grabouw, einige der ertragreichsten Obstplantagen Südafrikas.
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Wir verbrachten die letzten Tage in Afrika im Thulani Guesthouse, ließen uns verwöhnen, schwammen dann noch einige Runden im Pool mit direktem Blick auf die Zwölf Apostel und den Table Mountain, fuhren kreuz und quer durch Cape Town und Umgebung, besuchten den St. James Beach und Muizenberg, liefen stundenlang durch die Wege der V & A Waterfront, erkundeten den Kirstenbosch National Garden, tranken
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Cocktails im Hafen von Hout Bay und besuchten das Two Oceans Aquarium. Wir fuhren den Chapman’s Peak drei mal hin und zurück und fotografierten an jedem Haltepunkt.
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Wir erlebten diese Tage in Kapstadt nur mit Sonnenschein pur und hatten so gar keine Lust mehr, nach Hause zu fliegen. Wir hatten das seltene Glück, den Table Mountain ohne seine ständige Begleiterin die dichte Wolkendecke (das Tischtuch) zu sehen und aufnehmen zu können. Es ist schon ein traumhaftes Quartier in Kapstadt, das Thulani Guesthouse, es wird von einem deutschen Ehepaar geführt, ein Juwel an Kapstadts Hängen.
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Thulani bedeutet in der Sprache der Zulu: Ruhe, Frieden, Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Nach dem insgesamt achteinhalb Wochen in Südafrika waren wir ausgeglichen und gelassen wie noch nie zuvor in den fast 14 Jahren unserer Beziehung. Nun, nur 15 Wochen später, Mitte 2008, planten wir den dritten Aufenthalt in Südafrika und dieses mal würden wir länger bleiben.
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Seitdem wir uns kennen, hatten wir immer davon geträumt, zusammen im sonnigen Süden alt zu werden. Wir sind vorher mindestens neun oder zehn mal zusammen in Urlaub gewesen. Spätestens nach den wenigen Tagen in Kapstadt wussten wir, dass es der sonnige Süden in Südafrika werden würde. Im Juni 2008 beantragten wir die Aufenthaltsgenehmi- gungen für Südafrika, mieteten uns einen 4 x 4 Mitsubishi mit allerlei Equipment und starteten
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Manch einer wird uns für absolut verrückt halten halten, in einem Alter, in dem andere ihre Enkel hüten, mit einem 4x4 Mitsubishi und einem Dachzelt darauf wochenlang durch Afrika zu fahren. Nun, wir sind sicher nicht so normal wie andere Reisende, aber verrückt sind wir gewiss nicht. Dank des Internets und vieler Informationsquellen, allen voran das Namibia Forum, in welchem man sich Rat und Infos holen kann nicht nur über Namibia sondern auch über Botswana, Angola, Südafrika, Kenia, Malawi, Mosambik, Sambia, Simbabwe, Tansania, Uganda und dank den inzwischen mehr
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als erschwinglichen Preisen für GPS-Geräte und der Verfügbarkeit des dazu gehörigen Karten- material wie z.B. der Karten von Tracks4Africa, kann man solch eine Route in ca. sechs Wochen problemlos planen. Die Abenteuer gehen auch in den Jahren 2009 und 2010 weiter Folgen Sie uns uns hier durch das südlichste Afrika bei der Coast to Coast - Meet The Oceans Tour 2009 oder lesen Sie hier über unsere Southerndreams-Tour 2008. Wie man in Afrika gerne sagt, we stay in touch....
Wir freuen uns über jede Email, egal ob Sie Fragen an uns haben oder einfach nur Hallo sagen wollen. Sie meinen jetzt sicher, dass man das nicht mehr toppen könnte? Na ja, da wären ich mir nicht so sicher, denn Fred träumt davon, mit einem Unimog von Deutschland bis nach Südafrika zu fahren. Leider ist dies aus politischen Gründen über die Ost Route derzeit nicht möglich. Vielleicht entwickelt sich die politische Lage in Afrikas Osten in den nächsten Jahren doch noch positiv. Dann werden Sie auch über diese Tour hier lesen können. Und nachdem wir nach nur 12 Monaten unsere Daueraufenthaltsgenehmigung erhalten haben, steht einem Besuch der Länder Uganda, DRC (Demokratische Republik Kongo), Uganda, Ruanda, Kenia, Äthiopien und Tansania auch nicht mehr im Weg, denn nun werden wir behandelt wie südafrikanische Staatsbürger und erhalten ein Carnet de Passage für diese Länder, ohne gleich den gesamten Wert des KFZ’s hinterlegen zu müssen. 2011 geht es weiter ! Viel Spass beimWeiterlesen wünschen Ihnen
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