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9 - Le Kubu Island - Insel der Baobabs - 18. September 2008
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Laut unserem Reiseführer ist Le Kubu Island ein Highlight jeder Botswana Reise. Da wir die zunächst geplante Durchquerung der Kalahari von Süd nach Nord über das Khutse Game Reserve nicht machen, da wir uns nicht sicher sind, wie die Situation mit den immer wieder gemeldeten Feuern ist, fahren wir an dem freigewordenen Tag nach Le Kubu Island hinaus in der Sowa Pan. Nach einem schnellen Einkauf in Lethlakane,
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Die Anfahrt über Matshumo ist abenteuerlich, es führen so viele Wege aus dem Ort hinaus, dass wir trotz GPS erst mal falsch fahren und da der Ort von extrem dichter Strauchsavanne umgeben ist, müssen wir umdrehen und in den Ort zurück. An einem Hof halten wir an und fragen nach dem Weg, sofort werden wir angebettelt. Unser Brot von gestern und ein frisch gekaufter Orangensaft müssen dran glauben.
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Le Kubu Island ist ungefähr einen km lang und zwischen 20 und 30 m hoch. Es soll Besiedelungsspuren bis in die Steinzeit geben und ist bis heute ein Heiligtum der San Buschleute. Kaum sind wir in Richtung Campsite im Inneren der Insel gefahren, hält uns das mobile Büro namens Whisky an, um die Besuchs- und Campinggebühren zu kassieren. Die GPS Koordinaten der Campsite: S20.89417 E25.82315
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Unerbittlich plagen sie uns und machen das Abendessen zu einer Qual. Die Besichtigung der prähistorischen Steinmauern fällt deswegen aus. Erst nach dem Dunkelwerden verschwinden die Plagegeister langsam. Die Sonne geht wie schon zuvor im Khama Rhino blutrot unter, Nach einigen Gläsern Wein fallen wir ziemlich ko ins Bett. Leider ist kein Vollmond mehr, aber beim Aufstehen um 4 Uhr früh dann erscheint das Island im Mondlicht gespenstisch und eindrucksvoll ruhig.
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Die Sonnenuntergänge in Botswana sind oft blutrot bis dunkelviolett, man schreibt das dem Staub in der Luft zu. So schön wie die Sonnenuntergänge auch sind, der Staub bewirkt auch, dass der Himmel tagsüber grau bedeckt ist, wir sahen in 12 Tagen so gut wie kein einziges Mal richtigen Sonnenschein!
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auch hier säumen wieder bunte Marktstände die Straßenränder und der Ort wirkt sehr lebendig, fahren wir in Richtung Sowa Pan. Hätten wir gewusst, dass es in Rakops und Mopipi, wohin wir am nächsten Tag wollen, völlig anders und trostlos aussieht, hätten wir doch etwas mehr eingekauft. Die Pan (Salz- Pfanne) ist knochentrocken und sehr gut zu befahren, es entsteht ein erster Eindruck der Weite der Makgadikgadi Pans, die wir später noch erleben werden.
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Kühe auf und an der Straße gehören in Botswana immer zum Alltagsbild, auch hier! Unterwegs fahren wir dann laut GPS durch eine Village namens Matsalanka, die es gar nicht gibt und dann durch ein Gate im Vet Fence Makomojema, es ist von 6 bis 22 Uhr besetzt. Wir treffen um 16 Uhr am Island ein und fahren zunächst einmal rund herum, um alle Baobabs fotografieren zu können. Die fossile Insel im Makgadikgadi-Ursee hat verschiedene Namen, Kubu bedeutet Flusspferd, Lekubu bedeutet Felsgrat.
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Den Stellplatz können wir uns aussuchen, die Besucher von auswärts würden den freien Blick der Plätze in Richtung N/O bevorzugen. Da ist es uns entschieden zu heiß und wir nehmen einen großen Platz mehr in der Mitte. Das Paradies Le Kubu Island ist leider auch ein Paradies der Fliegen, die wahrscheinlich durch die Plastik-Plumpsklos, die bei jeder Campsite stehen, reichlich zusätzliche Nahrung bekommen.
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Galerie des Tages Um die Bilder im Großformat sehen zu können, bitte auf Diaschau klicken.
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