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8 - Khama Rhino - Botswanas Rhinos auf einem Fleck - 16. / 17. September 2008
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Früh um 8 Uhr fahren wir los, denn heute geht es nach Botswana und es werden fast 500 km sein, die wir zu fahren haben. Nach einem Großeinkauf in Louis Trichardt stehen wir mindestens 2 Stunden hinter dem Spar und bearbeiten, da wir hier wieder in der Zivilisation sind und ins Internet können, erst mal alle Emails und checken die Bankkonten. Erst um 12 geht es weiter in Richtung Botswana.
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In Botswana erscheinen dann die ersten runden Hütten der Tswana an der Strasse, kleinste Siedlungen von 2 bis 10 Hütten reihen sich aneinander und alle paar Meter wieder Kühe, Esel, Ziegen an der Strasse. Menschen laufen, außer in der Dämmerung beim Vieh heimbringen, keine an der Strasse, wie wir es von Südafrika gewöhnt sind.
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Die Strassen ziehen sich endlos gerade aus durch das völlig ausgetrocknete, staubige Land. Vom Grenzübergang Martin’ s Drift über Sherwood, Palapye, Serowe bis Paje, wo das Khamna Rhino Schutzgebiet beginnt, sind es 170 km. 1993 wurden die letzten vier Breitmaulnashörner aus dem Okavangodelta in das Schutzgebiet gebracht. Im Delta war die Bewachung zum Schutz vor Wilderern zu schwierig geworden.
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Die Sonne geht orangerot unter, so etwas haben wir noch nicht gesehen. Gleich an der Straße sehen wir das erste Rhino direkt am Zaun. Ich bezahle gleich beim Einchecken und buche außerdem einen Sunset Drive für den nächsten Abend. Die Campsite soll immer gerade aus sein, wir haben Campsite Nr. 11. Wir fahren in die angegebene Richtung, landen beim Restaurant und an der Public Area, also an der Stelle an der Tagesbesucher die Möglichkeit haben, zu grillen, und beschließen
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Bank und Tisch und ein gemauerter Grill sind an der Public Area vorhanden, also schlagen wir unser Zelt auf und grillen unsere aus Südafrika mitgebrachten Schweine- bratwürstchen und ein Steak. Dazu ein leckerer Salat und ein Glas Rotwein, einfach phantastisch. Wir vermuten, dass die Rhinos sicher weit weg von uns sind und fühlen uns rundum wohl. Der Vollmond geht auf, ein wahnsinns Anblick hinter dem Mokongwa Tree.
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Um 21 Uhr fallen wir todmüde ins Bett. Am nächsten Morgen stehen wir um halb 7 auf und nach einem schönen und ausgiebigen Frühstück, welches wir in der Gesellschaft kleiner Vögel mit unglaublich roter Brust verbrachten, packen wir alles zusammen und fahren los zum eigenständigen Morning Drive, der hier erlaubt ist.
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Die Campsites sind alle durch die Bank weg so trostlos, staubig und eng, so dass kein bischen Wind weht und wir beschliessen, nach der heißen Dusche wieder zur Public Area zu gehen und dort auch die zweite Nacht zu verbringen. Wir geben Bescheid, wo wir sind, um da zum Sunset Drive abgeholt zu werden.
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Die Rhinos sind wie bestellt an Ort und Stelle und innerhalb einer Stunde spüren wir 70 % des Rhinobestandes auf. Wir können einige gute Bilder schiessen, meist sind es Mütter mit ihren Kälbern oder mit einem etwas älteren Jungtier dabei.
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Diese fressen Gräser am Boden, die Black Rhinos zupfen mit ihren spitzen Mäulern die Blätter von den Zweigen.
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Die ganze Tour war nicht grade sehr mitreißend, erklärt wurde fast gar nichts. Die meisten Infos bekamen wir von unserem Mitreisenden, der US-Amerikaner lebt seit vielen Jahren in Botswana und er kannte sich phantastisch mit den Tieren aus. Auch die zweite Nacht im Khama Rhino haben wir sehr ruhig verbracht und wieder standen wir früh auf, kein Wunder, denn bereits um 20 Uhr waren wir wieder im Bett gelegen.
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Es wäre nicht sehr begeistert gewesen, Menschen zu sehen und so konnten sie uns nicht holen oder Bescheid geben. Schade, wir hätten uns gefreut, wenn man uns vorher davon erzählt hätte und vielleicht noch einen Cocktail in der Restaurantbar genommen. Zu allem Überfluss wurde uns beim Auschecken noch unterstellt, wir hätten den Sunset Drive
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Die Straßen sind leer und nur wenige Orte sind dünn besiedelt. Ab und zu grast Vieh am Strassenrand. Es geht immer geradeaus bis zur Grenze nach Botswana, die wir bei Martin’s Drift problemlos passieren. Zum Glück will niemand in unser Auto sehen, denn die Rotweinflaschen, von denen wir einige zu viel dabei haben, liegen oben auf.
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Anscheinend funktioniert hier der öffentliche Nahverkehr gut. Alle paar km gibt es eine Bushaltestelle, an der sich ab und zu auch Menschen aufhalten, die uns oft freundlich winken.
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Zehn weitere Rhinos kamen aus Südafrika als Geschenke. Bis heute werden die inzwischen über 40 Rhinos vom Militär in einem eigenen Militärposten von mehreren Wachtürmen aus bewacht. Inzwischen sollen sogar wieder Rhinos zurück ins Okavango- Delta gebracht worden sein. Um 18 Uhr erreichen wir das Khama Rhino Sanctuary kurz hinter Serowe, es wird gerade dunkel.
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nach einer kurzen Irrfahrt, auf der wir die Camspite nicht finden, an Ort und Stelle zu nächtigen. Inzwischen ist es stockdunkel. Zum Glück haben wir genügend Lampen dabei, diese ziehen zwar hunderte von runden Käfern an, sie sind aber harmlos und stören nicht weiter.
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Der Ablution Block, wie die Dusch- und Toilettenanlagen hier genannt werden, bietet nur kaltes Wasser, aber das stört nicht. Es ist warm genug und wir sind aufgeheizt durch die Fahrt und das Grillen.
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Ein Rhino sehen wir aber leider nicht, dafür Giraffen mit sehr heller Farbe, Impalas, Kudus, Strauße, einen Waran und ein überdimensionales Warzenschwein in der Größe eines kleinen Rhinos. Dafür finden wir die Campsites, auch die Nr. 11 und die dazugehörigen Ablutions.
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Den Tag verbringen wir im Schatten, waschen unsere Wäsche und bereiten das nächste Abendessen vor. Vorsichtshalber klappen wir auch schon das Dachzelt auf, so dass uns niemand mehr verjagen kann, aber es kommt sowieso keiner. Um 16 Uhr sammelt uns der Jeep zum Drive ein, wir fahren mit einer US- amerikanisch-botswanisch gemischten Familie mit weißen Großeltern und farbigen Enkelkindern dabei. Nach einer kurze Einleitung des weiblichen Guides geht es los.
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Es gibt hier auch Zebras, die sind hier wesentlich heller als im Kruger Park. Leider sind es nur die White Rhinos, die Breitmaul- Nashörner, die wir sehen.
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An einer Wasserstelle halten wir an und es gibt etwas zu Trinken. Eines der beiden Kinder spuckt das Getränk aus und sein Abendessen gleich hinterher, wahrscheinlich war die schaukelige Fahrt und dann die eiskalte Fanta doch zuviel.
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Die 10 Minuten, die uns die Aktion kostet, wird leider nicht hinten drangehängt. Um kurz vor 18 Uhr werden wir kommentarlos an der Campsite abgeladen, auch der Familie geht es nicht anders, wir sehen sie 3 Minuten später an ihrer Hütte stehen, während der Jeep schon wieder in Richtung Entrance Gate fährt.
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Wir packen zusammen und fahren zur Campsite, um dort warm zu duschen. Unsere Mit-Fahrer von Sunset Drive erzählten uns, sie hätten am Abend noch das Black Rhino (das Spitzmaul-Nashorn) mit seinem Kalb gesehen, es wäre jeden Abend am Pool beim Restaurant zum Trinken. Spitzmaul-Nashörner sind wesentlich aggressiver als die Breitmaul-Nashörner und es gibt im Khama Rhino auch nur 3 davon, ein Elternpaar mit Kalb, während es über 40 White Rhinos sind.
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nicht bezahlt und ich musste die zum Glück abgeheftete Quittung nochmals heraussuchen. Mit einem ein wenig schalen Nachgeschmack verlassen wir das Khama Rhino Sanctuary in Richtung Le Kubu Island.
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Zur Galerie des Tages >>>>>
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Wir nutzen Karten von
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Straßen im Khama Rhino: Da Sie vor Ort keine Karte bekommen, empfehlen wir Ihnen, die Karte auszudrucken!
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