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7 - Aus dem Kruger National Park in die Medike Mountains - 15. September 2008
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Heute verlassen wir den Kruger National Park und verbringen die letzte Nacht in Südafrika in den Medike Mountains. Wir fahren aus dem Camp Mopani hinaus und zunächst einmal über den Wendekreis des Steinbocks, den wir zwar vorher schon mehrfach überquert haben, aber ohne am Stein ein Foto gemacht zu haben.
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Exkurs zum “Tropic of Capricorne” >>>>
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Es ist wiede eine “breeding herd” mit vielen kleinen Elefanten, also eine brandgefährliche Konstellation, wenn man zwischen die Elefanten gerät. Eine ältere Elefantenkuh hat offensichtlich Probleme mit einem fast ausgewachsenen Bullen, den sie von der Herde wegdrängen will.
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Wir fahren den Red Rock Loop in Richtung Bateleur Buschfeld Camp. Der Shingwedzi hat zwar kein Wasser, das wird vor dem Buschfeld Camp gestaut, aber die Gegend ist dennoch schön grün und es gibt sogar ab und an Palmen. Kudus, Impalas, Zebras säumen den schönen Weg. Wie muss es hier erst aussehen, wenn es geregnet hat?
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Leider haben wir nicht mehr viel Zeit und fahren in Richtung Punda Maria Gate. An der Babalala Raststelle machen wir Pause und verspeisen unsere Wraps, die wir mit dem restlichen Roastbeef vom Vorabend gefüllt haben unter den kritischen Augen von mindestens 20 Tokos in allen Farben. Rot, gelb, weiß, alle Arten sind vertreten. Das Zentrum des Platzes ist eine riesige Sykomoren Feige, um die herum eine runde Überdachung gebaut wurde. Ein wunderschönes Schattenplätzchen.
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Kurz vor dem Punda Maria Gate verabschiedet uns eine freche Affenbande, eine Herde Impalas und ein riesiger, alter Elefantenbulle aus dem Kruger National Park. In den 4 Tagen haben wir maximal 30 % des Parks gesehen und so werden wir sicher bald wieder kommen........
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Hier beginnt nun das schwarze Afrika.....
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Die Hütten sind rund gebaut, wie sie in Botswana fast nur noch zu sehen sein werden.
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Die Wegbeschreibung, die mit der Buchungs- bestätigung kam, war ausgezeichnet.
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Diese sei aber nur für den Notfall, erklärt uns Hannes, die eigentliche Dusche ist draußen hinter der Hütte. Der Kühlschrank wird mit Gas betrieben und da wir ja den Kühlschrank im Auto haben, verzichten wir darauf, das Monster in Betrieb zu nehmen.
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Der Wasserbehälter für die Dusche ist schnell eingeheizt und da wir inzwischen wissen, wie schnell es hier dunkel wird, beeilen wir uns mit dem Essen. Selten haben Miracoli so gut geschmeckt.
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In der Nacht hören wir ein paar Katzen maunzen, aber es ist nicht zu identifizieren, was für welche. Von Zibet bis Leopard ist alles möglich. Leoparden gibt es noch in der Gegend, wenn gleich Hannes und Marietjie sie in den 20 Jahren, in denen sie in den Bergen leben, nur 7 oder 8 mal welche zu Gesicht bekommen haben.
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Eine ganz besondere Freude bereitet uns ein junger Nyala-Bock, im Dunkel des Waldes versteckt ist er kaum zu sehen und erst bei der Bearbeitung der Bilder wird sichtbar, um was für ein Tier es sich handelt. Nyalas sind eine der schönsten Antilopenarten und super scheu und selten zu sehen.
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Nachdem wir am Punda Maria Gate aus dem Park hinausgefahren sind, erwartet uns eine völlig andere Welt wie die im Süden vor der Einfahrt in den Kruger Park.
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An allen Ecken und Enden stehen wackelige Marktstände, vom Friseur über den Barbershop, und über Mobilfunkguthaben bis zu Fleisch und Obst und Gemüse ist wohl alles im Angebot.
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Über Louis Trichardt fahren wir in die Medike Mountains. Unterwegs muss man ständig aufpassen, auf den Straßen sehen wir genauso viele Tiere wie im Park. Über einige km Gravel Road entlang der Eisenbahn und über eine fast schon abenteuerliche Stiege erreichen wir das Anwesen von Hannes und Marietjie Underhay, absolut abgeschieden inmitten von steilen Bergen, gestört wird man hier nur von der Eisenbahn, die zwei mal am Tag durchs Tal fährt.
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Hannes führt uns, nachdem er uns Kaffee gekocht hat, zu der gebuchten Mongezi Hut. Sie ist rund und beinhaltet ein Doppelbett, einen altertümlichen Kühlschrank, eine winzige Küche mit ebenso altertümlichem Gasherd und eine Toilette mit darüber hängender Dusche.
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Die Hütte ist winzig, aber Hannes hatte uns ja vorgewarnt. Doch das Besucherbuch gibt preis, dass auch schon Professoren aus Johannesburg hier genächtigt haben und auch wir werden uns sicher wohl fühlen.
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Die erste Nacht, die wir fast ganz in der Wildnis sind, verbringen wir mit halb geöffneter Tür und einer Kerze, die wir vorsichtshalber brennen lassen.
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Am nächsten Morgen ist es ziemlich kalt und ich bin froh, am Abend geduscht zu haben. Auch hierher werden wir wiederkommen, denn es gibt einige schöne Wanderrouten durch die Berge und auch Buschmann-Malereien sind gut dokumentiert und schnell zu erreichen. Es macht Spaß, den Berg wieder hinab zu fahren, hier braucht man definitiv den 4x4 Antrieb ....
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Galerie des Tages Um die Bilder im Großformat sehen zu können, bitte auf Diaschau klicken.
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Der Wendekreis des Steinbocks markiert die südliche Grenze der Tropen, die nördliche Grenze wird durch den Wendekreis des Krebses dargestellt. Am Wendekreis des Steinbocks treffen die Sonnenstrahlen einmal im Jahr senkrecht auf die Erde, nämlich am 21. Dezember. Ein senkrecht auf den Boden gestellter Stab wirft dann keinen Schatten. Südlich des Wendekreises steht die Sonne nie im Zenit. Dieses Datum ist gleichzeitig der Beginn des Sommers in der südlichen Hemisphäre und der Beginn des Winters in der nördlichen Hemisphäre. Der 21. Dezember ist der Tag der Sommersonnenwende, an diesem Tag erreicht die Sonne gerade noch den Zenit. Der Wendekreis des Steinbocks stellt für die Sonne somit eine Grenzmarke dar. Nördlich des Wendekreis des Steinbocks ist das Sternbild des Kreuz des Südens nicht mehr zu sehen. Der Wendekreis des Steinbocks verläuft 2600 km südlich des Äquators.
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