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6 - Kruger National Park - Mopani (2) - Ein Tag mit den Elefanten - 14. September 2008
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Am Morgen fahren wir gleich nach dem Frühstück los auf die Pirsch auf eigene Faust. Die Campsite Tzendze haben wir storniert und uns für eine weitere Nacht im Camp Mopani einquartiert, um Zeit zu sparen. Wir können die neue Unterkunft allerdings erst ab 12 Uhr beziehen. Es wird auch eine andere Hütte sein, denn der Reinigungsplan für den Tag ist schon gemacht und die Hütten werden der Reihenfolge des Eintreffens vergeben.
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Kurz nach der Beobachtungshütte kommen uns 3 mächtige Elefanten entgegen. Wir fahren immer wieder ein paar Meter rückwärts und können schöne Aufnahmen machen.
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Der größte der drei, er hat einen abgebrochenen Stoßzahn, wirft aufgeregt den Rüssel hin und her und schleudert sogar mit dem Sand, den er unterwegs aufnimmt.
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nichts, aber es gab eine deutliche Warnung an den Fahrer. Nach ca. 20 min biegen die drei ab
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Nach dieser Begegnung waren wir uns sicher, dass die Tiere uns sehr wohl erkennen und nicht nur das Auto als Schatten sehen!
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Wir beziehen die neue Unterkunft, Hütte Nr. 101, sie ist traumhaft gelegen mit Blick auf den Stausee und dazu noch neben einem Baobab. Das Innere dieser Hütte ist eher spartanisch, aber was solls, Hauptsache, die Betten sind gut und wir grillen sowieso. Wir haben im Campladen Rumpsteak und Filetsteak gekauft, da wir keinen Sunset Drive gebucht haben, werden wir uns heute zur Abwechslung mal ein luxuriöses Abendessen gönnen.
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An der Moiplaas-Wasserstelle suchen drei Elefanten-Jungesellen Abkühlung und Abwechslung. Sie bilden anscheinend keine Gruppe, sondern treffen nach und nach an der Wasserstelle ein. Wir können sehr gut sehen, wie sie miteinander kommunizieren.
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Elefanten findet man nicht nur in der Savanne, sondern wie hier auch in lichten Wäldern. Sie fressen fast alles, was ihnen vor den Rüssel kommt, Gras, Blätter, Äste, Rinde, Wurzeln und sogar Früchte. Elefanten fressen bis zu 18 Stunden am Tag. Sie sind sehr schlechte Futterverwerter und scheiden eine Menge ziemlich unverdaut wieder aus. Man findet im Kot oft lange Dorne der Akazien, ein Grund,
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Um halb 6, eine halbe Stunde vor Torschließung zieht es uns an die Beobachtungsstelle, 4 Elefanten und einige Wasserböcke grasen im Tal unterhalb der betonierten Plattform. Es sieht so aus, als ob zwischen uns und den Elefanten der Fluss liegt, es ist aber nur noch ein kleiner Tümpel, den die drei schnell umrundet haben.
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Wir fahren in Richtung Pionierdamm, auch die Tiere sind noch verschlafen, wie dieser mächtige Büffel, der die Morgensonne offensichtlich genießt.
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Man kann gut erkennen, wie die Elefanten immer wieder Witterung aufnehmen und wir sind uns sicher, dass sie uns genau wahrnehmen.
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Eingedenk der Warnungen unseres ersten Guides halten wir gebührend Abstand. Der Wagen auf dem Foto überholte uns und fuhr direkt auf die Tiere zu. Es passierte zum Glück
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und wir fahren zum Stapelkop, der sich allerdings als Enttäuschung herausstellt, an einem kleinen Stausee ist nichts zu sehen.
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Auf dem Rückweg liegen an der Shipandani- Beobachtungsstelle ein paar Flusspferde träge am Wasser, nach ein paar Minuten steht eines auf und fängt an zu grasen.
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Am Abend unternehmen wir einen Drive auf eigene Faust. Zunächst geht es noch mal zurück zur Beobachtungsstelle. Jetzt gelingt es uns, ein Flusspferd an Land zu fotografieren. Wir sind ca. 10 m entfernt und können die Tiere zum ersten mal ganz nah beobachten. Der Fluss hat noch genügend Wasser und rings herum gibt es Gras. Glücklicherweise grasen die Hippos friedlich und stören sich nicht an unserer Anwesenheit.
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Der zuletzt angekommene, er hat sehr lange gebraucht, wird vom vorherigen erst abwehrend bedroht, als er sich darauf nicht einlässt und zielstrebig ans Wasser geht, gibt der andere klein bei und läßt ihn in Ruhe. Danach erkunden wir die drei Schleifen in Richtung Moiplaas Beobachtungsstelle, ein Red Hartebeest und die Portraits beeindruckender Büffel sind die Ausbeute.
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warum man nicht durch Elefantenhaufen fahren sollte, die Dorne durchbohren jeden Reifen! Die größten Landsäugetiere der Welt trinken ca. 200 l Wasser am Tag und sie gehen oft morgens und abends ans Wasser. Die gut ausgetretenen Wege machen es anderen Tieren leichter und viele Straßen und Pässe Südafrikas wurden auf alten Elefanten- Pfaden angelegt. Elefanten bewegen sich fast lautlos durch den Busch, denn ihre Füße sind mit dicken Polstern versehen.
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Auf einmal sind die Elefanten zum Greifen nahe, ohne Zaun, nur 3 m unter uns. Es wäre für sie ein leichtes, auf die Plattform zu gelangen. Auch hier haben wir das Gefühl, dass sie uns wahrnehmen, allerdings sind sie sehr ruhig und wir bleiben mit angehaltenem Atem stehen und beobachten sie.
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Wir könnten die Tiere am Rücken anfassen, wenn wir wollten, so nah sind sie. Bis zum Auto sind es mindestens 30 m, wir hätten keine Chance, würden sie uns angreifen.
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Galerie des Tages Um die Bilder im Großformat sehen zu können, bitte auf Diaschau klicken.
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Der Kruger Nationa l Park - Info Teil 4
Camp Mopani Das relativ kleine, aber ansprechende Camp liegt am Ufer des Pionier-Stausees. Die Unterkünfte wurden alle aus Naturmaterialien erbaut, Steine, Holz und Grasdächer, und so fügen sich diese besonders gut in die Landschaft ein. Neben den üblichen Camp- Einrichtungen wie Rezeption, Tankstelle, Restaurant, Supermarkt gibt es eine Cocktail Bar, Münzwaschmaschinen und einen Pool und um das Restaurant herum eine Holzbalustrade mit traumhaften Blick auf den Stausee. Von hier oben kann man Krokodile, Hippos, Seeadler beobachten. Das Camp verteilt sich über dei Hügel und ist großzügig angelegt, im Zentrum steht ein uralter Baobab. Es gibt einen Wanderweg innerhalb des Camps, der am Flussufer direkt am Zaun entlang führt. Camp Mopani ist besonders behinderten- freundlich. Die Day Visitors Area ist im Camp integriert. Der Laden ist nicht besonders groß, hier merkt man das Alter des Camps, es wurde aber umgebaut und der Komplex Restaurant / Laden / Cafeteria soll renoviert werden. Hütte Nr. 101 bietet einen atemberaubenden Blick über den Stausee und ist außerdem noch direkt neben einem riesigen Baobab gebaut. An der Beobachtungshütte Shipandani kann man auch übernachten!
Der Great Limpopo Transfrontier Park Der 2001 von Nelson Mandela eröffnete “Peace Park” ist das größte Naturschutzgebiet Afrikas, die derzeitige Fläche umschließt in etwa die Fläche Baden-Württembergs. Er umschließt den Kruger National Park, den Gaza Park in Mocambique und den Gonrezhou Park in Zimbabwe. Die Grenzstation Giriyondo nach Mocambique wurde 2004 eröffnet. Vom Kruger National Park aus werden 3 Touren in den Gaza Park angeboten:
- Shingwedzi 4 x 4 Eco Trail: er beginnt in Punda Maria Camp und führt über Parfuri im eigenen Auto an den Shingwedzi und dauert 5 Tage / 4 Nächte
- Machampane Wilderness Trail: die Buschwanderung beginnt im Machampane Luxus Camp und dauert 4 Tage / 3 Nächte
- Massingir Hiking Trail: die Wanderung beginnt am Massingir-Stausee und man muss Schlafsack und Verpflegung selbst tragen.
Informationen zu den Touren und zu den vielen interessanten Wilderness-Trails durch den Park direkt unter www.sanparks.org ....
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