Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa

 




Coast-to-Coast



Haben Sie Fragen
zum südlichen Afrika?

Schreiben Sie uns,
wir beantworten
sie Ihnen gerne!

Vorname

Name

E-Mail*

Website

Ihre Nachricht

Bitte den Code eingeben



Designed by BeeTee

Southerndreams-Tour 2008

hier geht es weiter zur nächsten Seite  >>>>>>

5 - Kruger National Park - Mopani - die Big Five - 13. September 2008

Picture (c) BeeTee

 Die Löwen-Familie ist noch an der Stelle, den Kadaver haben die Geier übernommen. Der Pascha der Familie und eine seiner Löwinnen liegen aber direkt neben an.
Der Kadaver ist gut abgenagt, die einzelnen Rippen stehen hervor, auch die Geier scheinen satt zu sein, außer einem kurzen Geplänkel

Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee

8:33:50

Picture (c) BeeTee

8:34:05

Picture (c) BeeTee

8:34:09

Picture (c) BeeTee

8:34:15

Picture (c) BeeTee

8:34:48

Der Liebesakt an sich dauerte keine 20 Sekunden! Vom Aufstehen bis zum wieder Hinlegen war es gerade mal eine Minute, das nennt man wohl Effizienz
Löwen paaren sich, wenn die Löwin rollig ist, vielfach, aber kurz am Tag. Die Löwin rollt sich danach, so scheint es, vergnügt herum.

Picture (c) BeeTee

Nach ein paar Tagen wird von dem “Kill”, wie man hier sagt, nicht mehr viel zu sehen sein. Neben den Geiern sorgen Hyänen, Schakale und andere dafür, dass die Überreste der Jagdbeute der Löwen verwertet wird. Gibt es einmal nicht genügend zu Fressen, kommen die Löwen-Jungen zu kurz und können sogar verhungern. Doch das wird im Kruger Park sicher eher selten vorkommen, denn der Tisch für die Raubtiere ist gut gedeckt.

Picture (c) BeeTee

Die Hippos liegen faul am Flussufer, normalerweise verbringen sie den Tag im Wasser, aber es ist ja auch noch nicht so heiß heute. Nachts fressen Sie an Land bis zu 130 kg Gras und sie laufen schon mal 30 km bis zur nächsten guten Weide. Obwohl Flusspferde nicht zu den Big Five gehören, sind sie die mit Abstand gefährlichsten Tiere Afrikas, durch die die meisten tödlichen Unfälle mit Wildtieren geschehen.

Picture (c) BeeTee

Der Olifants River bietet dem Betrachter ein idyllisches, friedliches Bild. Hunderte Impalas, Wasserböcke und auch die Baboons kommen zum Trinken, doch die tödliche Gefahr lauert im Wasser und hinter dem nächsten Gebüsch !!
Krokodile leben in vielen Flüssen Südafrikas und da zu ihrer Beute auch Giraffen, Zebras und sogar Löwen gehören, lässt sich daraus

Picture (c) BeeTee

Das Gehirn eines Krokodil ist nur so groß wie unser Daumen, dennoch sind sie die intelligentesten Reptilien mit einem unglaublich guten Instinkt und einer enormen Anpassungsfähigkeit. Immerhin überleben sie schon seit 60 Millionen Jahren! In den südafrikanischen Gewässern “entsorgen” sie das angeschwemmte Aas und verhindern somit die Fäulnisbildung.

Picture (c) BeeTee

Menschen Futter bekommen,   fordern sie dies energisch ein. Sie können in Gruppen auf Camping- oder Rastplätzen einfallen, blitzschnell langen sie in ein offenes Fenster und greifen nach der Beute, schon manch eine Kamera oder eine Tasche wurde so zu ihrer Beute. So ist es kein Wunder, dass es strikt verboten ist, sie zu füttern. Die bis zu 40 kg schweren Paviane können ausgesprochen aggressiv werden, wenn man sie bedrängt.

Picture (c) BeeTee

Zum Mittagessen fahren wir ins Camp Letaba, hier kann man von einer Promenade vor dem Restaurant ins Flussbett des Letaba River schauen und den Elefanten beim spazieren gehen zuschauen.
Die Vögel stibitzen hier wie in allen Restaurants von den Tischen und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Picture (c) BeeTee

Langsam wird das Wetter besser, kurz vor dem Camp Mopani quert nochmal eine Elefantenherde unseren Weg. Der Guide im Camp Satara hatte uns erzählt, dass es inzwischen zu viele Elefanten im Park gäbe, man aber auch noch keine Lösung für das Problem habe. Das früher durchgeführte sogenannte „Culling“, die Reduzierung durch Abschießen, käme jedenfalls nicht in Frage, zum einen wäre natürlich die Empörung in der

Picture (c) BeeTee

Bis zu eintausend Elefanten wurden bereits in den Gaza Nationalpark in Mocambique gebracht, der wie der Kruger National Park auch Teil des riesigen Great Limpopo Transfrontier Park ist. Der 2000 entstandene “Peace Park” umfasst heute ca. 35.000 km² und soll einmal 100.000 km² umfassen. Insgesamt wurden mehr als 5000 Tiere in den durch den Bürgerkrieg im Nachbarland geleerten Park gebracht.

Picture (c) BeeTee

Sie hat vor ein oder zwei Tagen gefressen und, wie die Löwen auch, schläft sie bis zu 20 Stunden am Tag, allerdings nicht am Boden, sondern im Baum, lässig über den dicken Ast drapiert.
Heni prophezeit, dass die Leopardin den Baum bald verlassen wird, um zu jagen und er hat recht, als wir auf dem Heimweg sind, ist sie verschwunden. Innerhalb von nur 2 Tagen haben wir jetzt also die Big Five gesehen, wow, das ging schneller als gedacht.

Picture (c) BeeTee

Heni führt uns an die Schongolo-Schleife, auf der Pad finden wir zwar ihre Spuren, aber keine Hippos. Auf dem Weg lernen wir etwas für den Kork-Bush, mit dessen Rinde man früher Fische fing, die Rinde ins Wasser gelegt vergiftete die Fische. Der Sonnenuntergang ist wunderschön und Heni lässt alle geduldig fotografieren. Er war mit Abstand der aufmerksamste und lehrreichste Guide, den wir hatten. Unermüdlich erzählt und erklärt er uns viele Details, die wir sonst nie gesehen hätten.

Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee

Am Morgen verzichten wir auf eine Dusche in den Ablutions vom Satara Camp, sie sind super sauber und es gibt sogar Badewannen, aber es ist einfach zu kalt. Wir ziehen schnellst möglichst los, um 7 Uhr verlassen wir das Camp und machen uns auf den Weg zu der Stelle, an der wir gestern Abend die Löwen am Büffelkadaver sahen.

Picture (c) BeeTee

und einigen Rundflügen zeigen sie keine Aktivitäten und wie auf Kommando sind auf einmal alle Geier verschwunden.
Nachdem wir 15 Minuten gewartet haben und nur gelangweilte Blicke der beiden Löwen geerntet haben ( sie sind ca. 8 m vom Auto weg ), steht der Pascha auf zu einem (seeehr) kurzen Liebesspiel:

Picture (c) BeeTee

8:33:48

Picture (c) BeeTee

8:33:55

Picture (c) BeeTee

8:34:07

Picture (c) BeeTee

8:34:11

Picture (c) BeeTee

8:34:20

Picture (c) BeeTee

8:34:50

Picture (c) BeeTee

Der Rest der Löwen-Familie zieht wieder oben am Hügel seine Kreise. Schnell fallen den beiden Akteuren wieder die Augen zu. Sie werden die meiste Zeit des Tages verdösen. Der gruslige Kadaver liegt abgenagt für die nächsten Futterverwerter bereit. Wir fahren langsam weiter, denn es kommen immer mehr Touristen, die ja auch in das Vergnügen kommen wollen, den Löwen zuzuschauen.  

Picture (c) BeeTee

Wir fahren weiter bis an die Brücke am Olifants River, hier darf man aussteigen und sich in einem markierten Bereich die Füße vertreten.
Wir erleben, wie eine Pavianfamilie die Gegend unsicher macht, sie nutzen die Brücke zum Überqueren des Flusses wie wir.Von der Brücke aus beobachten wir unzählige Hippos, Impalas und Krokodile. 

Picture (c) BeeTee

Hippos sind angriffslustig, selbst wenn sie nicht provoziert wurden, vor allem, wenn man zwischen ihnen und dem Wasser steht. Wenn ein Jungtier mit bei der Herde ist, kann es besonders gefährlich werden. Dann hilft nur noch der Sprung auf einen Baum, vor einem Hippo kann man nicht weglaufen, sie können bis zu 30 kmh schnell werden.

Picture (c) BeeTee

durchaus Lebensgefahr für den Menschen ableiten. Ausgewachsene Krokodile benötigen alle 2 - 3 Wochen Nahrung, sie können die Nahrung nicht kauen und versuchen daher, sie ganz herunter zu schlucken. Größere Beutetiere werden zerrissen, indem sich das Krokodil mehrfach um seine eigene Achse dreht. Die bis zu 5,5 m langen Tiere können bis zu 1000 kg schwer werden.

Picture (c) BeeTee

Nachdem ein Bus und mehrere PKW auf der Brücke stehen, verziehen sich die Affen und wir tun es Ihnen gleich. Die Chacma Baboons ( Bärenpaviane) gehören zu den Primaten und sie leben bevorzugt in bewaldeten Gegenden, denn sie schlafen auf hohen Bäumen. Sie bilden Gruppen, die sich selbst gegen Leoparden erfolgreich verteidigen, sie sind schlau und intelligent. Haben sie einmal gelernt, dass sie von den

Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee

Wir fahren noch ein paar km am Letaba entlang, es ist sehr einsam hier und man kann endlos am Fluss entlang kurven. Zu hören sind nur die Vögel und ab und zu die Flusspferde, die man ganz nah schnauben hört. Ein paar mal können wir die Rücken der Hippos sehen. Wie es wohl früher hier gewesen sein muss, als die Menschen noch am Fluss Wasser schöpfen mussten ?

Picture (c) BeeTee

ganzen Welt riesig und es entstände ein nicht wieder gut zu machender Schaden am Imige des Landes und des Parks, zum anderen kommen Elefanten für Jahrzehnte nicht mehr in die Gegend, in der ein solches Abschlachten stattfand.
Dass etwas geschehen muss, ist klar, denn die Elefanten im Park beginnen aggressiv zu werden.

Picture (c) BeeTee

Um 15 Uhr kommen wir im Camp Mopani an und beziehen unsere Hütte, um kurz danach zum nächsten voraus gebuchten Sunset Drive um 16:30 aufzubrechen.
Der einzige weiße Guide, den wir hatten, Heni, führt uns als erstes zu einem Baum, der als Ruhelager für eine Leopardendame dient.  Er kennt die Leopardin von klein auf, sie wird oft an der Stelle gesehen, denn es gibt nicht viele leopardentaugliche Bäume in der Nähe.

Picture (c) BeeTee

Leoparden sind Meister der Tarnung, wenn an nicht weiß, dass auf dem unteren Bild ein Leopard sein soll, ist er kaum zu erahnen. Da sie nachts jagen und sich tagsüber in Bäumen verstecken, außerdem noch Einzelgänger sind, sind sie sehr viel schwieriger zu finden als die Löwen. Die wunderschönen, mutigen Tiere sind exzellente Jäger und kommen in Südafrika viel häufiger vor, als man annimmt.

Picture (c) BeeTee

Auf dem Rückweg hören wir Löwengebrüll, es soll eine Gruppe von 3 Brüdern sein, die am Shongolo leben. Nur wenige km weiter spaziert eines der Löwenmännchen die Straße entlang, und brüllt, als ob er dafür bestellt worden wäre um sich dann fotogerecht in Positur zu legen. Wir beobachten ihn noch lange, bevor  wir im Dunkeln weiterfahren und vieeeel zu spät im Camp ankommen.....   Was für ein Tag!

Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee Picture (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee

   <<< zurück zur letzten Seite   -   weiter zur nächsten Seite >>> 

Galerie des Tages
Um die Bilder im Großformat sehen zu können, bitte auf Diaschau klicken.

Der Kruger National Park - Info Teil 3

Afrika 3 13.9.08 Kruger Letaba Mopani_405Camp Letaba
Dieses ausgesprochen schöne Restcamp liegt im Schatten alter Akazien- und Mopanibäume und schöne Rasenflächen, auf denen zahme Buschböcke grasen. Besonders ansprechend fanden wir die Balustrade vor dem Restaurant mit einem unglaublichem Ausblick über den Letaba River.
Es gibt neben den üblichen Einrichtungen wie Rezeption und Restaurant ein Ausstellungszentrum zum Thema Magnificent Seven, die sieben größten Elefanten die der Park je hatte. Abends werden Filme gezeigt. Im Camp Letaba beginnt der Olifants-Wanderweg. Das Zentrum für die Tagesbesucher mit Pool und Braai-Area liegt außerhalb des Camps, was dem Camp einiges an Ruhe verleiht. Das Besucherzentrum ist über einen Board Walk zu erreichen. Es gibt im Camp Letaba außerdem eine Autowerkstatt, einen Geldautomaten, Münzwaschmaschinen und eine Erste-Hilfe Station.
Camp Mopani >>>>>


Größere Kartenansicht

 

   <<< zurück zur letzten Seite   -   weiter zur nächsten Seite >>> 

Ländernavigation
Ländernavigation
Ländernavigation

  Reisebuchung   Bücherecke   Southerndreams Tour 2008 Kontakt   Meet the Oceans 2009   Impressum   Banner