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Southerndreams-Tour 2008

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4 - Kruger National Park - Satara - das Camp der grossen Katzen - 12. September 2008

Picture (c) BeeTee

Unterwegs fotografieren wir die ersten Giraffen, mehr Impalas, eine Kudufamilie,

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einen bildbübschen Wasserbock

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Ein paar Babybaboons machen die Gegend unsicher.

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Giraffen beim Mittagsimbiss...

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Trotz des verregneten Wetters gelingen ein paar sehr schöne Portraits von Impalas, Kudus und kurz vor dem Camp Satara sehen wir die ersten Elefanten. Eine „Breeding Herd“, eine Familie, bestehend aus Leitkuh, Schwestern, Tanten und dem Nachwuchs, kreuzt die Straße.

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Aus den nach uns anhaltenden Wagen ernten wir erstaunte Blicke, denn es ist nichts mehr zu sehen. Aber das wird uns später auch passieren, wir kommen an einer Stelle an, an der mehrere Autos stehen und sehen – Nichts.

Picture (c) BeeTee3

Im Hintergrund sehen wir die Weibchen den Familie über den Hügel streifen. Leider bekommen wir die Jungen der Löwenfamilie nicht zu Gesicht. Zwei jüngere Männchen sind aber immerhin zu sehen, einer frisst noch am Kadaver, einer liegt voll gefressen nebenan und rollt sich wie ein junges Kätzchen.

Löwen schlafen, bzw. dösen bis zu 20 Stunden am Tag, wenn sie gefressen haben, bleiben sie noch einige Zeit in der Nähe des

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Der Guide erklärt uns noch, dass die gut sichtbaren Beulen am Hinterteil und an der Schulter der jungen Männchen ein Zeichen dafür sind, dass sie an der Rindertuberkulose erkrankt sind, mit der die Büffel des Parks infiziert sind, die wiederum zur Nahrung der Löwen gehören. Nach einer halben Stunde machen wir Platz für die nächsten Zuschauer des Schauspiels.

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Da viele Besucher früh losziehen und damit man die Nachtgeräusche wahrnehmen kann, wird in den Camps überall auf Schildern auf die Ruhezeiten hin gewiesen. Das empfinde ich als sehr angenehm, denn oftmals in meiner Jugend, in der ich viel Zeit auf Campingplätzen verbrachte, war oft der Schlaf sehr kurz, weil Nachbarn bis spät in die Nacht feierten. Trotz der Wolldecken frieren wir auch in der Nacht, es ist eben doch noch Winter in Südafrika.

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Isser nicht süß????

Wir stehen um 5 Uhr auf und sind um kurz nach 6 Uhr eines der ersten Autos, welches aus dem Tor hinausfährt. Man muss sich im Kruger National Park nicht abmelden, nur den Schlüssel in die Key-Box werfen und los geht’s. Leider regnet es den ganzen Tag und erst am Abend wird der Himmel ein wenig heller.

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und grüne Meerkatzen, die mit Nachwuchs im Baum vor sich hin frieren.

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An der Raststelle Tshokwane fotografieren wir die ersten Hippos, hier darf man aussteigen, sich aber nicht weit vom Wagen entfernen.

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In Camp Skukuza gibt es auch für uns ein schnelles Mittagessen.

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Auch nass immer noch hübsch, so ein Kudu!

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Zum Schluss sichert immer eine ältere Kuh den Weg der Gruppe. Nach ein paar Minuten sind sie im Gebüsch verschwunden.

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Beim abendlichen Sunset Drive frieren wir, trotz der Pullover, Jacken und Decken erbärmlich, es regnet zwar nicht mehr, aber es ist furchtbar kalt. Unser Guide fährt uns zu einer Stelle, an der am Morgen Löwen einen Büffel gerissen haben, Touristen konnten beobachten, wie sie das riesige Tier durch Ersticken zur Strecke brachten, keine 2 Meter von der Straße entfernt. Nun, am Abend, ist die Löwen-Familie satt und liegt im Gebüsch.

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Kadavers, bevor sie wieder losziehen zur Jagd. Die kleinern, flinkeren Weibchen der Familie jagen gemeinsam  in Team, nur wenn die Beute ein großes Tier wie dieser Büffel ist, greifen die schwereren Männchen ein, um es zu töten.

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Die weitere Pirsch beim Anbrechen der Nacht beschert uns kurz hintereinander eine Zibetkatze und eine Ginsterkatze, es ist aber schon zu dunkel, um sie gut zu fotografieren. Eine weitere Elefantenfamilie und ein par einsame Büffel und Gnus vervollständigen die Tierauswahl des Tages.
Um 23 Uhr liegen wir im Dachzelt, das Camp ist, wie alle Camps im Kruger National Park nach 21:30, sehr ruhig.

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Trotz des schlechten Wetters sind wir glücklich, gleich am ersten Tag so viele Tiere, vor allem mehrfach Elefanten und das Löwenrudel,  gesehen zu haben.

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Ein Steenbock, winzig und meist direkt an der Straße, so dass man ihn fast überfährt....

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Galerie des Tages
Um die Bilder im Großformat sehen zu können, bitte auf Diaschau klicken.

Der Kruger National Park - Info Teil 2

Der Park ist gut durchorganisiert, es gibt eine gebührenfreie Rufnummer für Pannenhilfe
( 0800 030 66 6 ). Die wichtigsten Regeln im Park:

  • Waffen müssen am Eingang abgegeben werden
  • Besucher sollten sich nach ihrer Ankunft bei der Rezeption melden, ehe sie Unterkünfte oder Campsites in Anspruch nehmen
  • Fragen Sie nach Aktivitäten und sehen Sie am Beobachtungsbrett, wo zuletzt interessantes Wild gesehen wurde
  • Die Belegung der Unterkunft erfolgt ab 12 Uhr, am Abreisetag muss sie um 9 Uhr verlassen werden
  • Malaria ist im Park weit verbreitet Malaria-Notrufstelle 082 234 18 00
  • Vermeiden Sie jede Störung, vor allem zwischen 21:30 und 6:00 Uhr
  • Handys sind nur in den Camps, an den Toren und in Notfällen zugelassen
  • Fahrräder, Rollschuhe und Skateboards sind verboten
  • Das Trinkwasser in den Camps und an Picknick-Anlagen kommt aus Bohrlöchern oder Reinigungsanlagen und ist desinfiziert worden
  • Nur Personen mit einem gültigen Führerschein dürfen im Park fahren
  • Außerhalb der markierten Gebiete müssen Besucher in ihren Fahrzeugen bleiben. Kein Teil des Körpers sollte aus dem Fenster oder dem Schiebedach herausragen
  • Weder Tiere, Pflanzen noch Vögel dürfen gestört oder entfernt werden. Füttern ist verboten!
  • Tiere haben Vorfahrt
  • Durch Nachlässigkeit beim Grillen und Rauchen kann Feuer entstehen
  • Haustiere sind nicht erlaubt
  • Das Wegwerfen von Abfall ist verboten, bitte halten Sie den Park sauber

So witzig diese Regeln teilweise erscheinen mögen, sie haben ihren Sinn, auch wenn wahrscheinlich kein Europäer sein Skateboard mitbringen wird. Auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen (50 kmh auf geteerten Wegen, 40 kmh auf anderen Wegen, 25 kmh  empfohlen zum Game Drive) haben ihren Sinn und es gibt Radarfallen gegen die Raser!
Die Besucherzahlen wurden inzwischen kontingentiert, oft stehen die Tagesbesucher, die nicht vorausgebucht haben, in langen Schlangen an den Toren. An den vier großen Eingängen Malelane, Orpen, Phalaborwa und Punda Maria werden pro Tag 500, am Kruger-Haupteingang 750 und an den anderen Eingängen 350 Tagesbesucher eingelassen.
2003 besuchten erstmals mehr als eine Million Besucher pro Jahr den Park! Obwohl sich die meisten an die Regeln halten, kommt es immer wieder vor, dass Besucher aus dem Auto steigen, Paviane füttern oder mit lauter Musik die Tiere verschrecken.
Auch das so genannte Bunching Up, der Stau der Besucher-Fahrzeuge am Straßenrand, wenn Löwen oder ein Leopard gesichtet wurden, ist ein Phänomen, welches den Behörden Kopfzerbrechen bereitet.
Nicht nur der Klimawandel und Touristenmassen (1,3 Millionen Besucher jährlich), auch zu viele Tiere gefährden den Naturpark. Während die Löwen durch die Rindertuberkulose dezimiert werden, gibt es inzwischen, vor allem im Norden des Parks, zu viele Elefanten.

Picture (c) BeeTeeCamp Satara
Um das Camp Satara herum herrscht offene Baumsavanne vor, durch die großen Herden der Steppentiere, die hier weiden, werden vor allem viele Löwen angezogen. Es gibt in der Umgebung vier Dämme und sechs Wasserlöcher, an denen man Elefanten, Giraffen, Büffel, Zebras, Gnus beobachten kann, vor allem zum Sonnenuntergang. Camp Satara verfügt über ein Schwimmbad, einen Fischteich und ein komfortables Besucher- Zentrum mit Rast- und Grillplätzen und einem Amphitheater. Außerdem gibt es zwei Hütten für die Vogelbeobachtung, so genannte Bird Hindes.Picture (c) BeeTee
Hier kann man neben den üblichen Game Drives eine Wildniswanderung (Sweni Wilderness Trail) buchen und eine Abenteuerfahrt auf dem Managna-Pfad (nur für 4x4 Fahrzeuge). Die Campsite ist sehr großzügig angelegt und es gibt Stromanschlüsse, für die ein Adapter benötigt wird, den man im Campladen kaufen kann.  Im Restaurant kann man Frühstück oder das Abend-Buffet buchen und kleinere Snacks zu sich nehmen.

Picture (c) BeeTeeCamp Skukuza
Dieses Camp ist das größte im Park, es verfügt neben den allgemein üblichen Einrichtungen wie Rezeption, Restaurant, usw. über 2 Pools und ein Environmental Education Centre, hier werden währen der Schulferien Programme vorgestellt, Bildungsprogramme angeboten für Kinder und im Amphitheater werden Filme gezeigt. Es ist außerdem eine Schulausflugsstelle und verfügt über eine Bibliothek, Konferenzräume, einen großzügigen Laden, einen Geldautomaten, eine Autovermietung, eine Autowerkstatt und eine Polizeistation. Außerdem sind hier im Camp Skukuza der Arzt und die Apotheke des Parks untergebracht und das Verwaltungszentrum. 
Wunderschön ist die Promenade am Sabie und es gibt sehr viele große alte Bäume wir Maulbeerfeigenbäume, die Schatten spenden. Der Wolhuter Wilderness-Trail beginnt hier, auf ihm werden des öfteren Breitmaulnashörner gesichtet.  

3 km außerhalb liegt die neue Skukuza Day Visitors Area mit eigenem Schwimmbecken. Etwa 6 km entfernt liegt der Golfplatz. Ganz in der Nähe gibt es eine Gärtnerei mit einheimischen Pflanzen und eine Vogelbeobachtungsstelle.

Für eine grössere Ansicht bitte auf die Karte klicken

Map satara

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