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Coast to Coast - Meet the Oceans 2009



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Southerndreams-Tour 2008

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Epupa Falls - magische Wasserfälle im Land der Himba - 5. Oktober 2008

Früh machen wir uns auf den Weg, denn die Strecke nach Epupa ist zwar sehr schön, aber auch sehr lange. In Opuwo, der „Hauptstadt“ der Himba, tanken wir und sehen die ersten Himba, die hier mehr oder weniger menschenunwürdig hausen und sich duch Betteln oder den Verkauf allerlei Schmucks über Wasser zu halten versuchen. Am Ortsausgang liegt ihre Siedlung, die Hütten sind mit Plastikfetzen gedeckt.

Pictures (c) BeeTee

Nur alle paar 10 km gibt es ab und an ein Gehöft, wenn man es so nennen kann oder Kraal einer Himba-Familie, meist sind sie so gut in die Landschaft integriert, dass man sie kaum sieht. Die Landschaft wird von km zu km immer rauer und einsamer, nur noch der kleine Bergbauort Okangwati und ein deutsches Waisenhaus, mitten im Nirgendwo, unterbrechen die Fahrt. Ein gut geschmücktes Grab eines reichen Himba-Häuptlings am

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führt sie durch ein trockenes Rievierbett, fährt man da zu schnell hinein, ist ein Achsbruch vorprogrammiert. Die Durchschnittsgeschwin- digkeit der letzten 90 km vor Epupa ist weniger als 40 kmh.
Hat man die eine Felsformation umrundet oder überquert, denkt man, man wäre bald am Ziel, aber immer wieder kommen neue atemberaubende Ausblicke auf einen zu.

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Der Campingplatz des Omarunga-Camps ist nicht sehr groß, 10 Stellplätze hat er, davon 5 direkt am Wasser. Der Wind weht sehr kräftig und wir melden uns für das Abendessen an. Bis zum Sonnenuntergang machen wir Fotos und ein Video der Fälle und wir suchen nach den Krokodilen, die vor den Fällen sein sollen und angeblich sehr aggressiv sein sollen. Doch außer einer Himba-Frau, die Wasser holt, sehen wir keine Lebewesen am Wasser.

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weil die herrschenden Ovambo die Magie der Himba-Häuptlinge fürchten! Dies wurde uns ganz im Ernst gesagt und wir glauben ihnen auch, wenn man länger hier ist, weiß man, dass solche haarsträubenden Geschichten meist wahr sind. Das Abendessen, das uns hier am nördlichsten Punkt Namibias erwartet ist einfach grandios. Die Getränke sind bezahlbar, läge dieser Ort irgendwo in Europa, sie würden mindestens das Doppelte kosten! Wir sind froh, dass wir aufs Essen kochen verzichtet haben, der Wind weht sehr stark noch bis spät in die Nacht. Man muss aufpassen, nicht einen herabstürzenden Palmwedel auf den Kopf zu bekommen.

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Spaziergang verschwunden, zuerst hatten wir uns geärgert, denn 3 Plätze weiter hinten flackerte ein großes, munteres Feuer und es lag massenhaft Holz herum, auch hatten wir das Gefühl, frech angegrinst zu werden.
Doch als am nächsten Morgen die Campaufsicht kam und verlangte, man solle die Asche gefälligst entfernen, gab es dort auf einmal lange Gesichter...
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Der ganze Ort ist staubig und schmutzig, an jeder Ecke stehen sitzen oder liegen Himba und Hereros, oder, sobald man anhält, rennen die Kinder los zum Betteln. Wir wussten ja, dass Opuwo schrecklich sein soll, aber es ist schlimmer als erwartet.

Wir sind froh, auf der Straße nach Epupa zu sein, 180 km geht es jetzt durch sehr dünn besiedeltes, wildes Land.

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 Wegesrand zeigt deutlich, wie weit die “weiße” Kultur schon in die der Himba eingedrungen ist. Hinter jeder Kurve bietet sich dem Auge ein anderes Bild, mal ein Riviertal mit Wasser und gleich auch mit Kindern und Vieh, mal wilde Formationen vor der malerischen Kulisse der Berge und immer wieder Baobabs. Hinter Okangwati müssen es hunderte sein, die entlang der Straße wachsen. Die Straße ist gut, aber wellig, alle paar Meter

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Oder mal ein Schild, wohl der Hinweis auf eine Website oder ein Schild mit Mobile School, mit der der Staat auch hier draußen die Schule zu den Himba-Kindern bringen will. Noch ein oder zwei Kurven und ein paar Geschwindigkeitsbegrenzungen, die rest mal keinen Sinn machen und man steht buchstäblich vor dem Paradies. Ein Oase schmiegt sich ins Tal, ein Palmenmeer wogt über dem Fluss, wir sind an den Epupa-Fällen.

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Das Himba-Dorf ist relativ überschaubar, vielleicht 20 Hütten und 2 Bars.
Aber die Stimmung an den Fällen ist magisch, man kann sie nicht beschreiben. Ein paar Tage später treffen wir eingewanderte Deutsche, die als christliche Stadt-Missionare in Swakopmund leben, dass der Staudamm nun wohl weiter unterhalb gebaut werden soll.  Und das nicht etwa aus Umweltschutz- gründen oder touristischen Aspekten, sondern

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Die Außentoiletten und die Duschen sind liebevoll aus Naturmaterial errichtet, überhaupt passt sich das Camp gut in die Landschaft ein.

Der gesamte Müll und sogar die Asche, sollte man ein Feuer gemacht haben, muss mitgenommen werden und in der nächsten Stadt entsorgt werden. Unser Holz war schon kurz nach unserer Ankunft nach dem ersten

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Der Einkaufswagen bedeutet hier sicher nicht, dass es einen Supermarkt gibt.
An der Stelle kann man Himba-Schmuck kaufen!

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