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Ruacana Falls - Wasserfälle ohne Wasser - Schwarz-Afrika - 4. Oktober 2008
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Über die B1 sind die 400 km nach Ruacana schnell gefahren. Unterwegs halten wir in Ondangwa an, wo ich in einer Shoprite einkaufen gehe. War in Rundu schon High Life in den Geschäften, so ist hier High Noon angesagt. Im Laden treten sich die Kunden gegenseitig auf die Füße, die Angestellten räumen im Akkord in die Regale, was die Kunden schon Minuten später herausnehmen, Brot und Brötchen liegen weniger als 5 - 10
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Wenn man das noch nicht erlebt hat, schlimmer konnte es zu Nachkriegszeiten in Deutschland auch nicht gewesen sein. Als ob es morgen nichts mehr gäbe. Da ich die einzige Weiße im Laden bin, nehmen die Umstehenden ein klein wenig Rücksicht und drängeln sich nicht ganz so arg heran. Nach nur 30 Minuten bin ich wieder aus dem Laden draußen, zum Glück arbeiteten wenigstens die Kassiererinnen so flott wie es hier nötig ist.
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in dem lt. Reisefühere 700.000 Menschen leben sollen. Trotz der Industrial Zones und der Fabriken sieht man hier aber immer wieder Vieh, Rinder, Ziegen, Esel entlang und auf der Straße.
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oder das halbe (oder ganze) Dorf ist beim Fischfang mit Netzen, die durchs Wasser gezogen werden. Dennoch ist auch diese Gegend Teil der Kalahari, es ist furchtbar sandig und wir sind froh, dass die Straße geteert ist.
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Der Grenzverkehr mit Angola läuft wohl weitestgehend über den Übergang Oshikango. Hinter dem Ort Ruacana geht es direkt 800 m tiefer in die Ebene, man kann den Calueque Stausee in Angola sehen.
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Quasi im Niemandsland stehen wir den leeren Fällen gegenüber, derzeit wird alles Wasser wohl zur Stromerzeugung benötigt und es fließt nur ein kleines Rinnsal. Die Gebäude der ehemaligen Stromerzeugungsanlage sind
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Wir besuchen noch den Hippo Pool, einem schönen Uferbereich des Kunene, schwimmen wollen wir da aber nicht. Auch wenn wir nicht glauben, dass der Staudamm in den nächsten Minuten geflutet wird, wie auf den Schildern
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gewarnt wird, sieht das Wasser besonders sauber aus.
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Wir übernachten auf der Campsite der Ruacana Eha Lodge, eine kleine grüne Oase, die der Nam-Power, den Elektrizitätswerken, gehört. Wer sonst käme auf die Idee, an diesem wirklich gottverlassenen Ort eine Lodge zu errichten?
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Die Eha Lodge und der Ort Ruacana mit dem gottverlassenen Borderpost sind schon ein wenig abgefahren, auch wenn die Fälle gerade kein Wasser hatten und es eher ein Umweg war, gelohnt hat sich der Weg allemal .... Alleine das wilde, pralle Leben entlang der B1 und der C 46 war ein Erlebnis für sich, hier hatten wir zum ersten mal das Gefühl im schwarzen Afrika zu sein. Zur Foto-Galerie >>>
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Sekunden im Fach, dann sind sie weg. An der Kasse stehen die Menschen Rücken an Bauch, 10–15 hintereinander 7–8 Reihen neben - einander, jede Kasse ist geöffnet, sobald sich eine Lücke auftut, rutscht jemand dazwischen.Ich unterhalte mich mit einem netten älteren Herrn, der vor mir in der Schlange steht, seine Frau holt derweil die benötigten Sachen. Ja, es sei hier immer so viel los, es wäre ganz schrecklich, so viele Menschen….
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Hinter den Geschäften und der Tankstelle gibt es Gas zu kaufen, es ist relativ teuer und wir sind froh, da wieder weg zu sein, denn es riecht furchtbar nach Gas. Sicherheits- bestimmungen? Gibt es nicht …. Der Markt der Stadt ist riesig und alle 3 Häuser gibt es eine Bar. Buntes Leben und viele Bars prägen das Leben aller Städte und Dörfer entlang des Wegs nach Ruacana durch das Ovamboland,
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Hinter Oshakati führt die Straße an einem Kanal entlang, der bis Ruacana führt. Hier sind bei jedem Dorf kleinere oder größere Tümpel / Seen und oft sehen wir die Menschen entweder mit Reusen dahin auf dem Weg
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Das Leben spielt sich hier am Kanal ab, es wird gewaschen, geschwommen und gegessen. Immer wieder wird uns freundlich zu gewunken. Bis Ruacana nimmt der Verkehr aber deutlich ab und auch die Dörfer liegen weiter auseinander.
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Um an die Ruacana-Fälle zu gelangen, muss man über den namibischen Kontrollpunkt der Grenze hinaus fahren, die Zöllner lassen uns freundlich winkend und ohne Formalitäten durch, nachdem wir unser Ziel genannt haben.
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zerfallen, zerschossen und alles wirkt ein wenig gespenstisch. Der Mini Market ist wohl schon länger geschlossen.
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Man kann nur hoffen, dass die Epupa-Fälle im Norden nicht das gleiche Schicksal erfahren werden ...
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Die GPS-Koordinaten finden Sie hier >>>>
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Wir sind fast alleine im grünen Garten der Lodge, auch der Swimmingpool gehört uns allein. Unter Bananenstauden grillen wir und backen das erste Brot am offenen Feuer, es wird sogar genießbar, wenn auch etwas flach.
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Wir nutzen Karten von
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