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Unsere Tour haben wir am 9.9.2008 in Johannesburg gestartet. Der Flug mit Ethiopian Airlines über Addis Ababa war sehr angenehm und stressfrei. In Dubai, wo wir kurz Halt machten, wurden wir am Check In äußerst zuvorkommend behandelt. Nachdem man sich davon überzeugt hatte, dass wir auch wirklich mit Ethiopian Airlines fliegen wollten (wir waren die einzigen Europäer, die um zwei Uhr Nachts in Dubai City einchecken wollten), bekamen wir Plätze in der Business Class und mussten nichts für das Übergepäck zahlen, welches uns in Frankfurt bei Gulf Air über 500,- € gekostet hatte. In Addis Ababa wurden wir am Gate abgeholt und zum nächsten Gate für den Weiterflug geleitet, denn unser Flug war verspätet. Die Maschinen sind ältere Modelle, das stört aber keineswegs, im Gegenteil, sie bieten mehr Platz als manche neuere Boing der SAA oder anderer Fluggesellschaften. Die Versorgung war tadellos und das Essen lecker. In Johannesburg holten wir unseren Leihwagen ab und machten uns auf den Weg zur ersten Station, das Elands Valley ca. 35 km vor Nelspruit....
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1 - Sudwala Caves - die legendenumwobenen Höhlen der Swazi-Krieger -
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Für den Besuch der Sudwala Caves, des Dinoparks und das nachfolgende Dinner sollte man sich etwa einen halben Tag Zeit nehmen. Wenn man um die Mittagszeit in das Sudwala Valley kommt, kann man zunächst die geführte Tour durch die Höhle machen, dann den Dinopark besuchen und den Tag mit dem Abendessen zwischen 16 und 17 Uhr in Pierre’s Restaurant auf der Terrasse mit einem atemberaubenden Blick ins Sudwala Valley und auf den Sonnenuntergang gegen 18 Uhr beenden. Ein perfektes Timing!
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Eine schöne Skulptur mit mehreren Affen schmückt den Eingang der Höhle. Der Höhlenwächter wird unterstützt vom eifrigen Höhlenwachhund. Die Temperatur in der Höhle beträgt 17°, eine Jacke wird also nicht benötigt, wohl aber festes Schuhwerk, wie z .B. gute Turnschuhe. Die reguläre Führung dauert ca. eine Stunde und Sie sollten sie nicht verpassen. Wir wurden von Stefa geführt, die uns wunderbar fachkundig, anregend und nie langweilig die Geschichte der Höhlen und die geologischen und biologischen Gegebenheiten erläuterte.
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Die Biologie in der Halle wird durch zwei Faktoren beeinflusst. Sie ist extrem trocken, obwohl es sehr feucht war, als sie entstand und die Beleuchtung und der Touristenstrom werden so gelenkt, dass nicht alle Bereiche zugänglich sind und auch nicht die ganze Höhle ständig beleuchtet ist. Die einzigen Lebewesen in der Höhle sind eine Kolonie von ca. 800 Fledermäusen (Rhinolophus Londeri und Rhinolopus Hildibrandi), die nach 19 Uhr ausfliegen, wenn die letzten Touristen längst gegangen sind.
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Wenn die Fledermäuse nachts um 4 Uhr zurückkehren, hat jede von ihnen ungefähr 800 Insekten gefressen, dies entspricht ihrem eigenen Körpergewicht. Diese riesige Menge an Energie benötigen sie auch, mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h haben sie einen Radius von über 200 km. Sie sind außerdem frei von Tollwut und haben eine Lebensdauer von durchschnittlich 24 Jahren. Die Algen in der Höhle gehören eigentlich nicht zur Höhlen-Biologie, sie existieren aufgrund des Lichts in der Höhle.
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Im Gegensatz dazu erfordert die Crystal Chamber Tour schon eine gewisse Fitness und die Bereitschaft, durch Wasser zu waten, über Felsen zu klettern und durch Schlamm zu robben. Fast zwei Stunden dauert der Weg zu der mit Aragonit-Kristallen ausgekleideten Kristall Kammer. Nach einer Pause von 20 Minuten in der Kristallkammer geht es den Weg wieder zurück. Eine leichte Hose (keine Jeans, denn diese wird zu schwer) und ein T-Shirt, sowie eine gute Taschenlampe sind die Ausrüstung, die man für diese Tour benötigt.
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Rings um die Höhle blüht es, obwohl es noch Winter war, und der Besucher kann sich außerdem an den zahlreichen außergewöhnlichen Skulpturen erfreuen. Wie muss es da erst um Weihnachten herum aussehen?
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Exkurs - Pierre’s Mountain Inn - Juwel am Berghang
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Unser Abschluss des Tages war das unerwartete lecker Abendessen, serviert von Richard, nach einem wunderbaren ersten Tag in Südafrika. Schöner kann ein Aufenthalt in Südafrika eigentlich nicht beginnen.
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