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Southerndreams-Tour 2008

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Tag 3 im Etosha NP - Elefanten - Löwen - und - Zebras, was sonst - 3. Oktober 2008

Ohne den Umweg über das Moringa Wasserloch wollen wir heute in östlicher Richtung fahren. Am Kalkheuvel soll es viele Elefanten geben.

Picture (c) BeeTee
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Zunächst fahren wir jedoch ans Salvadora Wasserloch und finden tatsächlich noch die Löwinnen mit ihrer Beute, die wir am Tag zuvor auf dem Weg dahin beobchtet hatten!

Zwei der drei Grazien marschieren äußerst fotogen in Richtung Horizont, am einzigen Baum weit und breit vorbei, davon. Die dritte Löwin bleibt noch und frisst, während sie immer wieder eine Hyäne verjagt.

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Auch die Raben bekommen ihren Teil ab. Immer wieder sprintet die Löwin der Hyäne hinterher und verjagt sie, bis sie schließlich nach einige unschlüssigen Versuchen die Beute den Schakalen überlässt und ihren Schwestern hinterher zieht.

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Ein paar vorwitzige Schakale lässt sie erstaunlicherweise immer wieder stibitzen, aber die Hyäne scheint sie nicht zu mögen.

Picture (c) BeeTee
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Am Goas Wasserloch trinken hunderte von Tieren.....  

Danach kreuzen einige Schwarzgesichts- Impalas den Weg und eine Eland-Familie und eine Herde Kuhantilopen stehen dekorativ am Wegesrand. Und immer wieder Zebras, Zebras, Zebras ...

Picture (c) BeeTee
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Die Zebras stehen in der unteren Quelle bis fast an den Bauch im Wasser und man sieht richtig, wie sie das Wasser in sich hinein saugen und dicke Bäuche bekommen.

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Nach über einer Stunde fahren wir weiter zum Kalkheuvel, nicht ohne kräftig über eine Kuhantilope gelacht zu haben, die in einer etwas merkwürdigen Stellung am Wasser steht:

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Mindestens 5 ganz junge und 5 jugendliche Elefanten sind dabei! Nur die Elande trauen sich zwischen die Elefanten zum Trinken.

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Impalas, Springböcke, Zebras, Oryxe, Elande, Kuhantilopen, Giraffen tummeln sich an den beiden Quellen des Wasserlochs, ohne sich von den vielen herumkurvenden Autos stören zu lassen.

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Hier geht es zu wie auf dem Bahnhof, solche riesigen Tiermengen hatten wir im Kruger Park nicht auf einmal gesehen.

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Hier finden wir wirklich die große Elefanten- herde, es werden wohl 50 / 60 Tiere sein?

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 Mitten im Wasserloch, aber auch im Gebüsch rund um das Bohrloch und den Parkplatz herum stehen sie und fressen an den Bäumen.

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Da wir nicht unnötig umparken wollen, filmen wir aus dem einen Fenster, aus dem anderen klettere ich nach oben, um übers Dach hinter dem Gepäckträger zu fotografieren.

Die große Gruppe der Elefanten löst sich nur langsam auf, immer wieder gehen sie zusammen mit den kleinsten an uns vorbei und um die Autos herum an die Büsche.

Picture (c) BeeTee
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Sie sehen genau, was um sie herum geschieht und schauen auch mehrmals prüfend in die Kabinen der Autos hinein.

Ab und zu muss ich schnell wieder ins Fenster hineinklettern, denn die Elefanten fressen an einem Busch direkt hinter dem Auto und laufen auch zwischen den Fahrzeugen herum.

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Und erst, nachdem sich die Reihen etwas gelichtet haben, sehen wir ihn ganz und auch die relativ dünnen Beine.

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In der Mitte der Gruppe im Wasserloch steht einer der grauen Riesen, er ist mindestens einen halben Meter größer als die anderen.

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Zwei jüngere Kühe stellen sich mit dem Rücken zu den Fahrzeugen.  so als ob sie den Rückzug der Familie decken wollten. 

Anscheinend waren es zwei verschiedene Gruppen, denn auf einmal gehen die Tiere in eine andere Richtung vom Wasserloch weg.

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Es sind aber auch zwei ganz kleine Elefantenbabys dabei!

Die Elefanten im Etosha Park haben offensichtlich keine Nachwuchsprobleme, wenn der Park aber nicht wie geplant bis zur Skeleton Coast erweitert wird, wird es in absehbarer Zeit zu viele Elefanten geben.

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Bereits jetzt mehren sich die Zeitungsberichte über Elefanten in der Umgebung des Etosha, die Weide-Zäune zerstören, Wasserleitungen zerlegen und den Rinder-Farmen das Leben schwer machen.

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Der graue Riese ist der letzte am Wasser und er verzieht sich in eine andere Richtung als alle anderen.

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Wir sehen ihn noch einige Zeit parallel zur Straße, wo er einen Kollegen trifft, einen zweiten grauen Riesen, zusammen machen sie sich auf den Heimweg. 

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Da waren die Tiere, die bereits in den Büschen verschwunden waren, als wir kamen, die wir nur noch hörten, gar nicht dabei!

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Mit verklärtem Blick fahren wir ins Fort Namutoni zum Mittagessen. Hunger haben wir aber eigentlich keinen, nach dem Erlebnis......

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Über 3000 Elefanten sollen es jetzt schon sein, die letzte Zählung ist aber aus dem Jahr 2004 und die aktuellen Zahlen sind mehr als ungenau.

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Am Wasserloch hat es ungefähr eineinhalb Stunden gedauert, bis der letzte Elefant alleine da steht und alle anderen in den Büschen verschwunden sind.

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Wir sind jedenfalls unheimlich beeindruckt vom Sozialverhalten der intelligenten Tiere.

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Insgesamt zählten wir über 70 Elefanten ...

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Wir hätten den Elefanten noch stundenlang zuschauen können. Vor allem die vielen Babys und die Jungtiere haben es uns angetan.

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Fort Namutoni ist wie Okaukejo ein hübsches Plätzchen. Es gibt sogar ein Schmuckgeschäft in den Mauern des alten Forts. Warum Camp Halali so trostlos sein muss, ist eigentlich unverständlich. Na ja, das nächste Mal, wenn wir den Etosha National Park besuchen, wissen wir, wo wir hinwollen. Obwohl natürlich nichts das Onguma Camp übertrifft.

An der Twee Palms Fountain baden sich dann drei Elefantenbullen im Matsch, sie stehen fast bis zum Bauch im Schlamm.

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Denn dann müsste der Platz ja umbenannt werden in One Palm oder in Ehemals Twee Palms …. Wir umkreisen weiter die Fishers Pan und am Wasserloch Klein Okevi kommt uns direkt hinter einer Kurve ein riesiger Bulle entgegen.

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Ein einsamer Schakal überquert die trockene Pan, als wir uns auf den Heimweg machen. Gleich hinter Fort Namutoni steht dann die nächste Elefantenherde an der Straße, auch hier hat es reichlich Nachwuchs dabei. 

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Der Drive ist allerdings bis auf einen Hasen, den wir aufscheuchen  und zwei Hyänen am Wasserloch relativ ereignislos. Ein wenig traurig beenden wir den Aufenthalt im Etosha am nächsten Morgen und fahren am Fort Namutoni hinaus in Richtung Ruacana Fälle.

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Hier werden die Elefanten oft beim Reiben an den Stämmen der Palmen beobachtet, diese haben sie aber bisher noch nicht zum Einsturz gebracht, was manch ein Zuschauer schon befürchtete. 

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Er sieht gar nicht erfreut aus, uns zu sehen und wir legen vorsichtshalber den Rückwärts- gang ein und gehen ihm aus dem Weg.

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Wir müssen aber zurück ins Camp, da wir zum Night Game Drive  wollen und haben keine Zeit mehr, sie zu beobachten.

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