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Southerndreams-Tour 2008

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Tag 2 im Etosha NP - Zebras, Zebras und noch mehr Zebras - 2. Oktober 2008

Um 5:30 klingelt der Wecker und nach einem schnellen Kaffee geht es, warm eingepackt, ans Moringa Wasserloch. Der Sonnenaufgang ist wieder toll. Leider, wieder nur die Perlhühner, auch in den nächsten eineinhalb Tagen wird sich kein Tier mehr blicken lassen, wir fahren noch einmal hin und sonst fragen wir die zurückkommenden, die alle bei uns vorbei marschieren, auch sie sehen nichts.

Picture (c) BeeTee

zusammenstehen und deren Augen und Ohren nutzen und, wenn die Zebras flüchten, rennen sie einfach blind mit ihnen mit. Kurz nach dem Sonnenaufgang, der ein verzaubertes Licht über die Steppe wirft, schlendern zwei Löwinnen vorbei, wohl auf dem Weg an die Wasserstelle. Die Zebras haben sie schon von weitem geortet, sonst wären wir nicht auf sie aufmerksam geworden. 

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Ohne Frühstück fahren wir in Richtung Okaukuejo los.

Gleich zu Beginn sehen wir zwei bildhübsche Zebrafohlen mit lockigem Fell. Überhaupt werden wir den Eindruck nicht los, dass der Etosha Park der Park der Zebras ist, immer wieder treffen wir auf „Zebrastreifen“, wo einige Dutzende Zebras den Weg kreuzen. Sie stehen oft mit Springböcken und Gnus zusammen, bzw. bei den Gnus ist es eher umgekehrt, die Gnus sind so taub und sie sehen schlecht, dass sie mit den Zebras

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Am Sueda Wasserloch ist eine leicht verletzte Hyäne am Trinken, sie hinkt etwas mit der Vorderpfote, scheint sich aber ansonsten nicht schlecht zu fühlen. Im Führer steht, dass an Sueda nur selten Tiere trinken, denn sie ist sehr salzig und Salvadora ist nahe. Anscheinend traut sie sich wegen der Verletzung nicht dahin.

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Das schwarze Zebra, eine Laune der Natur, war offensichtlich kein schwarzes Schaf, denn es graste friedlich unter all den anderen Zebras.

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Campsite unter einem großen alten Baum mit zwei großen Webernestern im Baum und einem Nest an einem abgebrochenen Ast, die kleinen Vögelchen nutzen das am Boden liegende Nest als Vorratslager für das neu erbaute im Baum. Uns gefällt Okaukuejo sehr gut und wir werden wohl das nächste Mal hier buchen.

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Gruppen am Rande der freien Fläche sammeln, bevor sie gemeinsam an die Tränke gehen. Hunderte Zebras, Springböcke, Impalas, Kudus, Gnus, Oryxe, Kuhantilopen und Strauße ziehen an uns vorbei.

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Zurück durch den Spookieswood, den Spukwald, der einige sonderbar geformte Baumstämme aufweisen kann, geht es weiter ans Okondeka Wasserloch. Hier gesellen sich auch noch einige Dutzend Giraffen zu den oben genannten Tierarten.

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Am Wasserloch Gemsbockvlagte lümmeln sich zwei jüngere Löwenmännchen und ein Weibchen, sie sind offensichtlich satt und zufrieden und bewegen sich, bei den hohen Temperaturen gut zu verstehen, so gut wie gar nicht.

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Da die Elefanten in Namibia kürzere, aber dickere Stoßzähne haben, ist das Alter schwer auszumachen, er sieht aber eher jünger aus.

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Da wir so früh aufgestanden sind, beschließen wir, heut schon um 18 Uhr zurück zu fahren und kurz in den Pool zu hüpfen, der Night Drive muss ja auch noch gebucht werden. An der Reception dann erstmal der Schock, morgen Abend ist ausgebucht, heute Abend ginge es aber. Wenn wir noch vier Gäste auftreiben würden, ginge es auch morgen. Das nützt uns wenig, denn Ulla und Peter sind erst morgen im Camp Halali...

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Wir haben tatsächlich Glück, am nächsten Morgen erfahre ich, dass sich weitere vier Gäste gefunden haben und wir zum Night Game Drive starten können.

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Zebra, den am Wasserloch dösenden Löwen mit dem Vogel in der Mähne, die riesigen, grauen Etosha-Elefanten, unzählige Steppentiere, viele Giraffen und natürlich Zebras, Zebras und noch mal Zebras ...

Immer wenn bei den Zebras nicht nur einer, sondern viele in die gleiche Richtung schauen, ist im wahrsten Sinne des Wortes „etwas im Busch“. Doch die beiden Damen sind wohl nicht hungrig und ziehen in Richtung Salvadora Wasserloch.

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Immer wieder passieren wir Gruppen von Gnus und auch einzelne Exemplare, die nahe an der Straße sehen, so dass wir die vorsintflutlichen Tiere gut beobachten können. Und natürlich Zebras, Zebras und noch mal Zebras .... Wir sehen ein Gnu, welches offensichtlich den Kampf mit einem Raubtier, einem Predator, überlebt hat. Die Spuren der Krallen, wahrscheinlich die eines Löwen,  sind deutlich im schwarzen Fell zu sehen.

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In Okaukuejo machen wir ein spätes Frühstück in der noch verwaist daliegenden

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Nach der Frühstücks- / Mittagspause fahren wir bis an das M’Bari Wasserloch ganz im Westen des Parks. Hier können wir über eine Stunde lang zuschauen, wie sich die Tiere in

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Die Kuhantilopen brauchen besonders lange, bis sie sich entscheiden können, zum Wasser zu gehen, fürchterlich nervös trippeln sie ewig hin und her. Die Zebras kämpfen verspielt.

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Wir können sie gut beim Trinken beobachten, immer nur eine Giraffe grätscht ans Wasser herunter, der Rest schaut nervös in alle Richtungen. Kein Wunder, sind sie doch fast nur in dieser Stellung von den Löwen angreifbar.

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Wir schauen uns das 10 Minuten an und beschließen, unser Glück noch beim Wasserloch Aus zu probieren, auch hier ist wenig los und wir wollen schon abdrehen, als plötzlich wie aus dem Nichts ein einzelner Elefantenbulle wie aus dem Nichts hinter unserem Wagen auftaucht.

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Der Elefantenbulle droht uns ein wenig und verschwindet dann wieder im Gestrüpp, nachdem er getrunken hat.

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Ich drehe erbost ein paar Runden im Pool und nachdem ich mich etwas abreagiert habe, gehe ich nochmals ins Büro, und versuche meinen ganzen Charme zusammen zu nehmen und bitte den Ranger, doch unsere Campsite-Nummer aufzuschreiben, falls noch jemand nachfragen würde.

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Wir haben an diesem Tag unglaublich viel gesehen, gleich morgens die beiden Löwinnen auf dem Weg ans Wasserloch, das schwarze

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