Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa Southerndreams - Travel Stories from Southernmost Africa

 




Coast-to-Coast



Haben Sie Fragen
zum südlichen Afrika?

Schreiben Sie uns,
wir beantworten
sie Ihnen gerne!

Vorname

Name

E-Mail*

Website

Ihre Nachricht

Bitte den Code eingeben



Designed by BeeTee

Southerndreams-Tour 2008

hier geht es weiter zur nächsten Seite  >>>>>>

Grootfontein - Hoba Meteorit - Roy’s Rest Camp - 29. September 2008

Wir fahren erst mal ein in Richtung Süden auf der B 8 nach Grootfontein. Unterwegs trifft es uns doch, an einer Vet-Kontrollstelle müssen wir ein paar Chakalaka-Bratwürste lassen, wir hatten sie eigentlich am Abend zuvor eingeplant und weil wir so satt waren, dann doch nicht gegrillt. Wir hatten gar nicht mehr daran gedacht, natürlich lagen sie oben auf. Wir hätten die Möglichkeit, sie am Straßenrand abzukochen oder sie zu zerstören oder sie zu

Pictures (c) BeeTee

Ab und zu gibt es eine „Neubausiedlung“, anstelle der üblichen Zäunen aus Holz wird Wellblech verbaut. Im Norden Namibias sollen ja die meisten Menschen leben. Wir haben den Eindruck, dass es der Bevölkerung auf dem Land hier deutlich besser geht als in Botswana, auch wenn mancherorts erst die Stromleitung installiert wird und noch manches Fuhrunternehmen mit Wasserkanistern unterwegs zur Wasserstelle ist.

Pictures (c) BeeTee

In Grootfontein kaufen wir ein und besuchen das Museum, es beherbergt viele Exponate der deutschen Vergangenheit, der Bergbautätigkeiten in Tsumeb, Artefakte der San und viele Bilder und Kleidung der Himba. An der Reception wird deutsch gesprochen. Das Museum war ursprünglich ein Fort der deutschen Schutztruppe, 1986 – 1900 erbaut als Militärstation. Nach einer wechselvollen Geschichte als Schule und Schülerheim in den

Picture (c) BeeTee

von Termiten befreit. Man könnte stundenlang nur schauen, das Museum ist jeden Cent des Eintritts wert. Grootfontein an sich ist eine hübsche und offensichtlich reiche Stadt, man sieht ihr an, dass sie vom Bergbau profitiert hat. Schon der Name deutet auf das Vorhandensein von viel Wasser hin. In der 1880ern war sie Hauptstadt der Republik Uppingtonia der Dorslandtrekker, einer südafrikanischen Burengemeinschaft,

Pictures (c) BeeTee

Nach einem Frühstück vor dem Museum fahren wir weiter zum Meteoriten Hoba, er liegt ca. 20 km außerhalb der Stadt. Umringt von einem angelegten Grundstück mit 35 verschiedenen markierten und beschriebenen Bäumen und Sträuchern liegt der 80.000 Jahre alte, 50 – 60 Tonnen schwere Koloss (der größte der Welt!) in einer Ummauerung, so dass man ihn gut sehen und auch berühren kann.

Pictures (c) BeeTee

Vom Meteoriten aus fahren wir 60 km zurück auf der B8 zu Roys Rest Camp, wo wir die Übernachtung gebucht haben. Der Gateway zwischen Buschmannland und wildem Norden ist mehr als nur eine Campsite, es ist so indivviduell gestaltet, dass es den Extra-Weg wert ist! Jeder Bungalow ist einzigartig und über die Campsite, die an den Busch der Farm Elandslaagte reicht, laufen Warzenschweine und Elande, ohne sich um die Besucher zu kümmern. Die Farm ist eine der ältesten der Gegend, sie geht zurück bis ins Jahr 1930 und die Besitzerfamilie Albercht stammt aus den Reihen der Dorslandtrekker.

Pictures (c) BeeTee

Cheetas geben. In der Nacht grasen die Elande direkt neben dem Wagen auf einem Rasenstück. Viel zu früh müssen wir am nächsten Morgen aufbrechen, denn nun geht es in Richtung Etosha!

Pictures (c) BeeTee
Pictures (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Pictures (c) BeeTee

verschenken. Na ja, wir haben ja noch fast 400 km zu fahren und so verschenken wir sie, der Beamte versprach uns, sie an Bedürftige weiterzugeben, das wurde auch offiziell als unser Wunsch im dicken Buch vermerkt…
Entlang der Straße gibt es immer wieder größere und kleinere Siedlungen, immer wird wegen der Schulen die Geschwindigkeit reduziert auf 90 km/h und immer sind viele Schüler unterwegs.

Pictures (c) BeeTee

Oft sieht man auch die Frauen oder sogar Kinder mit riesigen Eimern oder Kanistern auf dem Kopf zur Wasserstelle laufen. In Botswana sah man ja überall die unvermeidlichen Klohäuschen bei den Gehöften, hier fehlen diese weitgehend! Wo die Leute wohl hingehen? Es ist für uns jedenfalls unvorstellbar, wie die Menschen hier noch leben!

Pictures (c) BeeTee

1920ern, als Lager für Flüchtlinge aus Angola in den 1975ern, wurde das Fort ab 1977 renoviert und 1983 als Museum eröffnet. Die bunte Sammlung alter Maschinen rund um den Hof ist beeindruckend. Vom Cutter über Waschmaschine, Tanksäulen, Mähdreschern und Dampfmaschinen ist alles vorhanden. Im Turm befindet sich eine Sammlung von Trophäen und verschiedener Waffen. Das Alte Fort wurde mit Hilfe der Deutschen Regierung

Picture (c) BeeTee

die sich aus Transvaal kommend in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts neue Weidegründe suchen wollte. Viele verdursteten in der Kalahari und die Überlebenden zogen bis nach Südangola, von dort aus wieder zurück ins heutige Namibia, wo es ihnen nach verschiedenen missglückten Versuchen, Land zu erwerben ( u.a. auch in Rehoboth), endlich gelang. Sie kauften den Ovambo-Häuptlingen bei Grootfontein Land ab und gründeten ihre Republik, hatten aber keinen großen Erfolg, da sie zwischen die Fronten der Herereo und der Deutschen gelangen. Auch die Republik Uppingtonia ist im Museum dokumentiert.

Pictures (c) BeeTee

Der 3 m lange und bis zu 1 m dicke nickelreiche Ataxit wurde 1920 entdeckt, er besteht aus ca. 82 % Eisen, 16 % Nickel und fast 1 % Kobalt. Außer uns sind nur 2 ältere deutsche Herren da und die „Museumswärterin“ hat den Curio-Shop bereits wieder dicht gemacht, als wir von der Besichtigung zurückkommen und wir müssen sie vom Kochen wegholen, um ein paar Souvenirs zu ergattern.

Pictures (c) BeeTee

Nach einem kurzen Walk im Busch über den Dik-Dik-Trail und dem Abendessen sitzen wir noch an der Bar und genießen das abendliche Feuer, das hier auf den Farmen für die Gäste entzündet wird und beobachten die Elande an der Wasserstelle. Auch hier sind die Bäume markiert und beschriftet und die vielfältige Vogelwelt reicht von Perlhuhn über Grey Lourie bis zu den Tokos, unter den mehr als 20 vertretenen Säugetieren soll es sogar

Pictures (c) BeeTee
Pictures (c) BeeTee
Picture (c) BeeTee
Pictures (c) BeeTee

 Flagge Namibia1  <<< zurück zur vorherigen Seite   -   weiter zur nächsten Seite >>>   Flagge Namibia1

Galerie des Tages
Um die Bilder im Großformat sehen zu können, bitte auf Diaschau klicken.

Flagge Nam

Größere Kartenansicht

 

 Flagge Namibia1  <<< zurück zur vorherigen Seite   -   weiter zur nächsten Seite >>>   Flagge Namibia1

Ländernavigation
Ländernavigation
Ländernavigation

  Reisebuchung   Bücherecke   Southerndreams Tour 2008 Kontakt   Meet the Oceans 2009   Impressum   Banner