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Wir sind schon um 7 Uhr auf der Straße in Richtung Namibia unterwegs. Einmal rund um Shakawe fahren wir, bevor wir die Tankstelle finden, eine der wenigen vorsintflutlichen Exemplare, wo es 2 Zapfsäulen vor einer Hütte und ein Klohäuschen gibt und man wirklich nur Sprit kaufen kann. Die Tankwartin nimmt erwartungsgemäß auch keine Kreditkarte und so vertanken wir die letzten 350 Pula. Um Brot zu kaufen, ist es zu früh, die Läden haben alle noch geschlossen.
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Schon direkt nach dem Grenzübergang merkt man, dass die Mentalität in Namibia ganz anders ist. Vor jedem Gehöft wird etwas angeboten, Brennholz, Riedgras für die Dächer, Bauholz, … Auch wenn die Hütten nicht anders aussehen als die in Botswana und die Gehöfte nicht größer sind, das Land ist grün
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Die schönen Tiere, die manchmal wie Pferde schnauben, woher sie auch den Namen haben, scheinen sich durch uns nicht sehr gestört zu fühlen. Schnell erreichen wir Popa Falls. Mit N$ 40,- wir den Eintritt ins Popa Falls Reserve, umgerechnet weniger als 2,- € pro Person. Es ist so ruhig und schön an den Mini-Fällen, dass wir spontan beschließen, hier zu bleiben und den Ausflug in die Linyanti-Sümpfe ausfallen zu lassen.
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Mehrfach werden wir danach gefragt! Wir schließen schon Wetten ab, wer als nächstes zum Fragen kommt…
Am Abend sitzen wir mit einer Groß-Familie aus Kwa Zulu Natal am blütenweißen Strand, er ist beleuchtet, aber die Hippos lassen sich nicht blicken. Die Nacht ist recht laut, durch die Fälle wachen wir mehrfach auf und denken, dass es regnet, was aber nicht der Fall ist
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Obwohl wir eine der Leberwürste ausgelegt haben, kommen diese auch während der Nacht nicht, oder wir hören sie einfach nicht ….
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Das Frühstück am nächsten Morgen fällt aus, Brot haben wir keines mehr. Wir müssen erst mal einkaufen gehen und das werden wir in Rundu, 200 km weiter. In Rundu gibt es alles, was das Herz begehrt, die Stadt boomt ohne Ende. Seit im Nachbarland der Krieg beendet wurde, kauft halb Angola in Rundu ein.
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wird noch gebaut und obwohl Sonntag ist, wird überall kräftig gewerkelt und eingeräumt. In der Stadt gibt es grad keinen Strom, doch der Supermarkt verfügt über genügend Generatoren, dass das kaum auffällt, nur bei den heißen Theken gibt es keine Beleuchtung.
Doch das hält die Leute nicht davon ab, das Essen beim „Take Away“ zu kaufen. Überhaupt findet man diese Einrichtungen in
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mit einigen Dutzend bis zu 100 Schüler, wo man sich wundert, woher die alle kommen. Mit dem vollgeladenen Auto geht es zurück an den Kavango. In der Kaisosi River Lodge nahe bei Rundu, die Karte der T4A zeigt an „Two Swimming Pools Over Looking River“, fragen wir nach einem Platz auf der Campsite und bekommen diesen auch.
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Den Abend gestalten die Pfauen unterhaltsam für uns, sie schlafen auf dem Baum neben uns. Von Ast zu Ast hüpfend und flatternd arbeiten sie sich bis in den Gipfel des mindestens 7 m hohen Baumes. Oben angekommen unterhalten sie sich lauthals mit den Kollegen auf den anderen Bäumen in der Nähe. Ein Nachzügler trottet über die Straße und wird von allen Seiten aus beschimpft. Pfauen wurden schon bei den Römern als Wachhunde
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An der Grenze werden wir zunächst von der botswanischen Immigration „abgemeldet“ und nach einer oberflächlichen Desinfektion der Räder und der Schuhe stehen wir im namibischen Office, um hier das Einreisevisum für Namibia zu bekommen.
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Das Auto kostet 160,- N$ Transitgebühr, das wussten wir, allerdings nehmen sie hier im Office keine Kreditkarten, das wussten wir nicht und wir haben keine Pula mehr. Zum Glück wechselt uns ein anderer Reisender 30,- US$ und wir können weiter, ohne zurück nach Shakawe zu müssen.
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und voll mit Wild, wir sehen Eland und Impala, es muss aber auch Elefanten geben. Mit 40 kmh durchqueren wir das Mahango Game Reserve und fühlen uns schnell an den Kruger Park erinnert, nur ist hier weniger Verkehr. Eine Herde der seltenen und vom Aussterben bedrohter, junger Pferdeantilopen springt direkt vor uns über die Straße und bleibt links im Gebüsch stehen, um dort seelenruhig weiter zu fressen.
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Schließlich werden wir den Caprivi im nächsten Jahr noch bereisen und man muss ja nicht überall nur durchrasen. Unser Zelt ist schnell wieder aufgeklappt und bald ist ein schönes Frühstück mit Schinken und Rühreier bereitet. Nach einem Spaziergang über die Inseln sitzen wir direkt an den 2,50 m hohen Wasserfällen und beobachten die Touristen, die sich verzweifelt nach den Popa Falls umschauen und sie nicht finden.
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Wir stehen unter einem Leberwurstbaum, dessen Blüten dunkelrot und wunderschön sind und die angeblich die Fledermäuse zum Bestäuben anlocken sollen. Die reifen Leberwurstfrüchte sollen die Hippos anlocken.
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Wie die Waren über den Kavango transportiert werden, ist nicht ganz klar, denn es gibt nur die Mokoros und keinen offiziellen Grenzübergang, der soll in Form einer Brücke erst entstehen. Es gibt mindestens 4 Tankstellen und 10 Geldautomaten, hätte man davon nicht jeweils einen im Caprivi unterbringen können? Ich kaufe in einer gerade eröffneten Superette ein, am Gebäude
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vielen Orten Botswanas und Namibias, für relativ wenig Geld gibt es Chicken, Beef, Lamm, Nudeln, Reis, Mili Pap, Pommes Frites, usw. und alles wird abgewogen und verpackt, Plastikbesteck gibt’s dazu. In vielen größeren Orten wohl bemerkt, wir sahen in Namibia auch viele kleine Orte mit 10 bis 20 Hütten, noch nicht einmal einen General Dealer, einen Tante Emma Laden, gab es und somit auch keine Stelle fürs Take Away, aber eine Schule
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Die Lodge ist unglaublich schön, grün mit vielen Bäumen, Pfauen laufen überall frei herum und zeigen ihr Bestes um sich gegenseitig auszustechen, und schlagen ein Rad nach dem anderen. Nach einem ausgiebigen, späten Frühstück und einem Bad in den Pools, es sind tatsächlich zwei mit Blick auf den Kavango, danach noch Kaffee und Kuchen, brauchen wir kein Abendessen mehr, nur noch ein Bier zum Sonnenuntergang.
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gehalten weil sie so aufmerksam sind. Uns wird also in der Nacht nichts geschehen und wir schlafen wieder mal tief und nur ein mal gestört durch die Pfauen.
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